Mit Respekt gegen die andere Borussia


Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund (22.04.17, 18.30 Uhr, ausverkauft) bekunden Cheftrainer und Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach Respekt vor dem Gegner. Max Eberl wünscht sich, wie er auf der turnusmäßigen Pressekonferenz sagt, dass die Mannschaft beim Einlaufen ins Stadion mit Beifall begrüßt wird und Dieter Hecking stellt in Abrede, die Dortmunder seien – trotz der beiden Niederlagen im Champions League Viertelfinale – angeschlagen und verweist dabei auf die Stars im Kader, u.a. Pierre-Emerick Aubameyang oder Marco Reus. Das Spiel will er allerdings offensiv angehen, sich hinten reinzustellen hielte er für verfehlt.

Beide Mannschaften treffen in der Bundesliga zum 90. Mal aufeinander; von den vorhergehenden Partien gewann Dortmund 32 und Gladbach 28. Wichtiger: von den letzten fünf Partien gingen vier für die Fohlen negativ aus. Am 11.04.15 wurde die letzte Partie gewonnen, vor heimischem Publikum.

Auf die Partie der Fohlen in Sinsheim angesprochen, die bekanntlich 5:3 verloren ging, sieht Hecking keine negative Entwicklung. Im Kurzdurchgang analysiert er die Gegentore, von denen das erste aus Abseitsstellung und das letzte erzielt wurde, als die Mannschaft hinten aufmachte, um vorn noch den Ausgleich zum 4:4 zu erzielen.

Ein Thema war noch der bevorstehende Abschied von Mahmoud Dahoud, der bekanntlich zum Saisonende nach Dortmund wechselt. Borussia Mönchengladbach hätte ihn gern gehalten, auch weil die Verantwortlichen das für seine Entwicklung als Fußballspieler für günstiger erachteten, aber er geht ohne jedes Wenn und Aber in Freundschaft. Und die Fortbildung junger Talente geht ja in Gladbach weiter. Im Blickfeld z.Zt. László Bénes, der Matchwinner der Partie gegen Berlin war, und dessen Spielfreude Dieter Hecking lobt.

Übrigens hat der Verein den Vertrag mit Tony Jantschke, ein eigenes Gewächs, bis 2021 verlängert. Eine kleine Chance gibt es noch, dass Andreas Christensen, der von Chelsa ausgeliehen ist und der normalerweise am Ende der Saison wieder auf die Insel muss, doch bleibt, wie Max Eberl auf Befragen sagt, nämlich dann, wenn das in Gladbach entwickelte Talent in London nicht gebraucht würde. Darüber ist wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen.



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