Wie die Borussia die Hertha in die Knie zwang

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Zunächst sah es gar nicht so aus, als könne die Borussia im Match mit der Hertha aus Berlin den Platz als Sieger verlassen. Das Spiel lief grottenschlecht an und die Zuschauer im Borussia- Park trauten ihren Augen nicht. Sollte das die Mannschaft sein, die den deutschen Serienmeister in der Hinrunde mit einer Niederlage nach Hause schickte? Wohl kaum. Aber herauszufinden, was die allgemeine Verunsicherung verursacht, ist für Fans schier unmöglich.

So kam es dann wie es kommen mußte, Kalou schoss die Hertha in der 40. Minute in Führung, Danach gab es ein Pfeiffkonzert von den Rängen, es hielt von der 43. Spielminute bis zur Halbzeit an und wollte nicht enden. Kein Wunder, zu dieser Zeit hätten die Berliner das Spiel schon für sich entschieden haben können.

Die Wende kam dann in den zweiten 45 Minuten, nicht sofort, aber in der 53. Minute stand es schon einmal für kurze Zeit 1:1, aber der Treffer wurde annulliert als der Videoassistent Schiedrichterin Bibana Steinhaus darauf aufmerksam machte, daß Hazard im Abseits stand, als er Hermann bediente, der den Treffer erzielte.

Mit Hazard kam die Wende ins Spiel. Dieter Hecking brachte ihn nach der Halbzeitpause für Zakaria, was sich als Glücksgriff herausstellte. Der Belgier schoss in der 74. Minute das mit großem Jubel von den Rängen begrüßte 1:1 und drei Minuten später per Elfmeter das 2:1. Nico Elvedi war im Strafraum von Fabian Lustenberger von den Beinen geholt worden. Das Stadion kochte, doch es schien so als wolle die Schiedrichterin weiter spielen lassen. Ob sie vom Videoschiedsrichter aufmerksam gemacht wurde oder selbst um Rat fragte, kann der Chronist nicht beurteilen. Jedenfalls zeigte sie nach Kontakt mit Köln auf den Punkt, und Hazard verlud Jarstein.

In der Schlussphase bewies die Borussia, dass sie lernfähig ist. Sie gab das Spiel nicht mehr aus der Hand und schaukelte es an einem sonnigen Nachmittag nach Hause,wie man so schön sagt, zur Freude der meisten, der mehr als 51.400, Zuschauer.

Rune Jarstein mußte drei Mal hinter sich fassen, davon waren zwei Treffer gültig. Auf dem Foto der Märkischen Allgemeinen (Sport Buzzer) noch zu sehen Fabian Lustenberger mit der 28, Patrick Hermann und mit der 21 Marvin Plattenhardt.



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