Kempen. Eine eMail von der Bank – ein Klick auf den Link, um die Angelegenheit zu erledigen – und schon ist die Tür für Betrüger geöffnet. Illegales droht.
In einem aktuellen Fall, von dem die Kreispolizeibehörde Viersen berichtet, war es eine Aufforderung, hinterlegte persönliche Daten zu aktualisieren. Die Frau in Kempen folgte der Aufforderung. Ein paar Tage später erhielt sie einen Anruf von jener angeblichen Bank, dass eine unberechtigte Abbuchung erfolgt sei. Mit der aktuellen TAN-Nummer könne man die Buchung rückgängig machen. Die Frau gab die TAN-Nummer preis, und kurze Zeit später wurde tatsächlich Geld vom Konto abgebucht.
Nun ermittelt die Kripo – wahrscheinlich erfolglos – und appelliert: Weder ein Geldinstitut noch die Polizei erfragen per eMail oder am Telefon Auskünfte zu Konten oder fordern gar die Herausgabe von TAN- oder PIN-Nummern. Wenn jemand eine verdächtige E-Mail erhält, niemals einen mitgeschickten Link öffnen!
Außerdem sagt die Polizei: Gehen Sie vorsichtig mit Ihren sensiblen Daten um im Internet und in sozialen Netzwerken. Versichern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben. Wenn sich eine Internetseite öffnet, schauen Sie auf das Impressum. Überprüfen Sie anhand der Angaben die Existenz des Unternehmens.