Das Jahr 2025 hat der Vitusstadt Rekordzahlen im Tourismus beschert. Mit 208.876 Ankünften, das sind 9,8 Prozent mehr als im Vorjahr, zeigen sich die für das Vermarkten der Stadt zuständigen Gremien sehr zufrieden. Das insbesondere, weil Mönchengladbach die Zuwächse, die in NRW insgesamt zu verzeichnen sind, deutlich übertrifft.
Während die Ankünfte in Nordrhein-Westfalen seit 2000 um 74 Prozent stiegen, verzeichnete Mönchengladbach in diesem Zeitraum ein Wachstum von 93 Prozent. Der Anteil der Stadt an der gesamten NRW-Tourismuswirtschaft stieg damit von 0,75 Prozent (2000) auf aktuell 0,83 Prozent.

Besonders erfreulich: Die Bettenauslastung in Mönchengladbachs Beherbergungsunternehmen liegt mit 45,1 Prozent seit 2021 erstmals über dem Landesdurchschnitt (43,0 Prozent). Das zeigt: Die Stadt ist erfolgreicher als viele andere im Land.
Aktuelle Entwicklung 2025:
Ankünfte: +9,8 % (NRW: +2,2 %),
Übernachtungen: +9,7 % (NRW: +1,7 %).
Bettenauslastung: +1,6 Prozentpunkte auf 45,1 % (NRW: 43 %).
Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird mit den Worten ztiert „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Wir wachsen deutlich schneller als der Rest des Landes. Was uns stark macht, ist die Mischung aus Traditionsfesten, sportlichen Highlights und kultureller Vielfalt. Das stärkt nicht nur unser Selbstbewusstsein als Stadt, sondern auch unsere Wirtschaftskraft – jede zusätzliche Übernachtung bedeutet Arbeitsplätze und Einnahmen für unsere Stadt.“
„Wir verbinden als lebendiges Oberzentrum der Region Urbanität mit Naturnähe, regionale Stärke mit internationaler Vernetzung, Sportidentität mit Kunst und Kultur. Diesen Anspruch werden wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Gleichzeitig haben wir eine starke Veranstaltungswirtschaft und einzigartige Veranstaltungsorte, die im vergangenen Jahr zusätzlich zu den zahlreichen Kulturveranstaltungen Austragungsorte von Tagungen und Kongressen waren“, so Friedhelm Lange, Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaften WFMG und MGMG, in einem Statement.
Die Daten basieren auf Erhebungen durch IT.NRW. Der Zeitraum 2000–2025 zeigt eine konstante Aufwärtsentwicklung unterbrochen lediglich durch die Corona-Maßnahmen in 2020/21, die insgesamt zu Einbrüchen führten.