Die preis- und kalenderbereinigte Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe lag im Dezember 2025 um 7,5 % über dem Vorjahresniveau, hat Information und TechnikNordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt ermittelt.
Dabei ging er Hochbau um 7,5 % zurück. Und der Tiefbau, der in der Regel von der öffentlichen Hand ausgeht – legte um 24,0 % gegenüber Vorjahresmonat zu. Wie schwach der Hochbau ist – und dabei insbesondere der Wohnungsbau – verdeutlichen tiefergehende Zahlen
Im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 ist ein Anstieg der Bauproduktion von 4,9 % zu vermelden: Im Hochbau blieb die Produktion mit einem Minus von 14,0 % hinter dem Vergleichswert zurück, wohingegen der Tiefbau mit einem Plus von 27,5 % deutlich über dem Niveau von Dezember 2019 lag.
Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für das gesamte Jahr 2025 war um 1,4 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024 – und in diesem Jahr war der Hochbau schon schwach.
Es gibt allerdings ein Lichtschein am Ende des Tunnels, wenn man den mit dem Hochbau vergleicht. Die preisbereinigten Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im vierten Quartal 2025 um 3,7 % höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Für die Auftragslage ist im Tiefbauein Rückgang (−3,2 %) und im Hochbau ein Zuwachs (+10,5 %) zu konstatieren.
Für das vierte Quartal 2025 ermittelte das Statistische Landesamt im Vergleich zum vierten Quartalsergebnis des Jahres 2019 einen Rückgang der Baunachfrage um 7,7 %. Dabei verschlechterte sich die Auftragslage im Hochbau um 14,0 %, während sie sich im Tiefbau um 1,3 % verbesserte.
Bei diesem Streiflicht machen allerdings die Immobilienverbände darauf aufmerksam, dass Auftragseingänge keine ausgeführten sind.