Kürzere Reisen

Reiseverkehr zieht an. In den nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetrieben ist die Zahl der Gästeankünfte im Januar 2026 mit rund 1,63 Millionen um 7,9 % höher ausgefallen als im Januar 2025. Damals wurden rund 1,51 Millionen Ankünfte verzeichnet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg gleichzeitig die Gesamtzahl der Übernachtungen auf rund 3,56 Millionen (Januar 2025: 3,41 Millionen). Dies entspricht einer Zunahme von 4,5 %, d.h. in anderen Worten mehr Ankünften stehen weniger Übernachtungen gegenüber.

Im Januar 2026 lag die Zahl der Ankünften aus dem Ausland mit 0,38 Millionen oder 14 % höher als im Januar 2025 (damals: 0,33 Millionen). Die Übernachtungszahlen davon stiegen um12,5 % im Verhältnis zu Januar 2025. In der Tendenz entspricht dies den Gesamtahlen.

Der Anteil ausländischer an den Gästen insgesamt betrug rund 23,4 %. Bei den Übernachtungen sind es von rund 21,1 % der gesamten.

Mehr als 20.000 Ankünfte und mehr als 43.700 Übernachtungen wurden im Januar 2026 auf den nordrhein-westfälischen Campingplätzen verzeichnet. Ab dem Berichtsjahr 2026 werden hierzu auch reine Stellplätze für Wohnmobile gezählt, was einen Vergleich mit den Zahlen von 2025 nicht sinnvoll macht.

Zahlen für Mönchengladbach

Die Pressestelle der Stadt Mönchengladbach hat sich die Zahlen von 2025 angesehen und stellt fest, damals wurden Rekordzahlen erreicht mit 208.876 Ankünften, ein Plus von 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und: Im langfristigen Vergleich seit dem Jahr 2000 übertrifft Mönchengladbach den Landesdurchschnitt deutlich.

Eine der Attraktionen der Vitusstadt ist das Museum Abteiberg, Reiseziel für Touristen aus aller Welt

Während die Ankünfte in Nordrhein-Westfalen seit 2000 um 74 Prozent stiegen, verzeichnete Mönchengladbach in diesem Zeitraum ein Wachstum von 93 Prozent. Der Anteil der Stadt an der gesamten NRW-Tourismuswirtschaft stieg damit von 0,75 Prozent (2000) auf 0,83 Prozent in 2025 an.

Besonders erfreulich: Die Bettenauslastung in Mönchengladbach liegt mit 45,1 Prozent seit 2021 erstmals über dem Landesdurchschnitt (43,0 Prozent). Das zeigt: Die Stadt nutzt ihre Kapazitäten effizienter als viele andere Städte und Gemeinden in NRW.

Entwicklung 2025
Ankünfte: +9,8 Prozent (NRW: +2,2 Prozent).
Übernachtungen: +9,7 Prozent (NRW: +1,7 Prozent).
Bettenauslastung: +1,6 Prozentpunkte auf 45,1Prozent (NRW: 43 Prozent).