Nach einem Hinweis hat der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst (KOS) der Stadt Mönchengladbach 39 Briefwahlunterlagen zum Ratsbürgerentscheid, der sich bekanntlich mit der Frage beschäftigt, ob die Bevölkerung eine Teilnahme an den Olympischen Spielen entweder in 2036 oder 2040 oder danach goutiert, in einer Papiertonne aufgefunden. Der KOS sichtete die Unterlagen unmittelbar.
Bei der Polizei sind inzwischen zwei weitere Anzeigen eingegangen. Auch da wurden Wahlunterlagen in Papiertonnen entdeckt. Insgesamt handelt es sich nach aktuellem Stand um 81 nicht zugestellte Das ist nicht viel, denn es wurden Insgesamt mehr 200.000 Briefwahlunterlagen verschickt.
Oberstes Ziel ist es jetzt, eine ordnungsgemäße Zustellung der Wahlunterlagen sicherzustellen und mögliche Beeinträchtigungen des Wahlverfahrens auszuschließen. Die aufgefundenen Briefwahlunterlagen wurden deshalb unmittelbar erneut in die Zustellung gegeben, bzw. sind bereits erneut zugestellt worden. Die Ursache des Malheurs? Absicht oder Schusseligkeit?
Darüber hinaus arbeitet die Stadt Mönchengladbach eng mit den zuständigen Ermittlungsbehörden zusammen, um den Sachverhalt vollständig aufzuklären, heißt es in einer Mitteilung der Stabsstelle Presse und Kommunikation.
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