Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im Februar 2026 real (kalender-/preisbereinigt) um 6,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Schon im Dezember 2025 war sie um 7,5 % niedriger als in 12/24.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 8,8 % und im Tiefbau um 3,3 % niedriger als im Februar 2025.
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker für Februar 2026 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat erzielte der öffentliche Hochbau (–17,3 %), gefolgt vom Wohnungsbau (–-11,4 %) und dem gewerblichen und industriellen Hochbau (– 4,4 %).
Innerhalb des Tiefbaus wurden im Februar 2026 ebenfalls durchweg negative Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen Bausparten beobachtet: Im Straßenbau war ein Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 2,4 % zu konstatieren Im gewerblichen und industriellen Tiefbau um 3,7 % sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau ebenfalls um 3,7% im Verhältnis zum Februar 2025.
Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zwei Monate des Jahres 2026 war um 5,2 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2025.
Die Pressestelle der Stadt Mönchengladbach hat sich um die Baugenehmigungen in der Stadt gekümmert und festgestellt, die Zahl der genehmigten Wohnungen in neuen Wohngebäuden stieg in Mönchengladbach in 2025 im Verhältnis zu 2024 von 235 auf 408 und damit um 73,6 %. Bei Wohnungen in neuen Mehrfamilienhäusern gab es nahezu eine Verdopplung – von 155 auf 306.
in diesem Zusammenhang verweist die Stadtverwaltung auf die öffentliche Wohnraumförderung. 2025 konnte die Stadt € 43,2 Millionen Fördermittel bewilligen – nahezu so viel wie im Rekordjahr 2024. Für 218 Wohneinheiten gab es grünes Licht. Gleichzeitig wurden 2025 bereits geförderte Wohnungen fertiggestellt, darunter der Neubau der WohnBau am Langer Weg in Lürrip mit zwölf öffentlich geförderten.
Weitere Projekte der Wohnungsbauoffensive: An der Knopsstraße im Westend schafft die WohnBau 21 moderne und bezahlbare Wohnungen auf dem Gelände einer ehemaligen Schule. Auf dem REME-Gelände hat die EWMG – von der die Beitragsvignette stammt – mit der Erschließung begonnen; dort sollen mittelfristig rund 300 Wohneinheiten entstehen. Hinzu kommen Quartiersentwicklungen, wie die der Maria Hilf Terrassen.