Willich-Anrath. Nicht nur mit dem Schrecken davon kam ein Junge (14), der am Samstagabend (26.09.26) wieder einmal einen Klingelstreich verübte. Er – wohnhaft in Willich – hatte zusammen mit Freunden über Wochen Klingelstreiche an der Haustür eines 49jährigen Mannes in Willich verübt. Am vergangenen Samstag klingelte kurz vor 22 Uhr erneut ein Freund der Gruppe an der Haustür des Mannes. Alle fuhren mit eScootern davon. Das Opfer war allerdings auf der Hut und nahm mit seinem Fahrrad die Verfolgung auf und übte Selbstjustiz.
Als er die Gruppe erreicht hatte, schubste der Mann den 14jährigen von seinem eScooter, der fiel zu Boden fiel und erlitt Blessuren. Auch als der Junge am Boden lag, ließ der Mann nicht von ihm ab. Er packte ihn am Kragen und bedrohte ihn.
Als der Junge fiel, fiel ihm sein Handy aus der Tasche. Zunächst nahm der Mann es an sich, händigte es später jedoch aus.
Die Polizei sagt: Einen Jugendlichen vom eScooter zu schubsen, der sich dabei verletzt und anschließend zu bedrohen, ist kein angemessener Umgang mit einer solchen Situation, sondern strafbares Verhalten.
Klingelstreiche können für Betroffene belastend sein, insbesondere, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum wiederholen. Bei wiederkehrenden Störungen oder Konflikten gilt deshalb: Werden Sie nicht selbst tätig, sondern verständigen Sie im Zweifel immer die Polizei, die sich dann darum kümmert.