Anwohnerparkregelung im Westend

In Teilen des Westends soll in zwei Schritten eine Anwohnerparkregelung geschaffen werden. Für den ersten Teilbereich hat die Bezirksvertretung Nord in ihrer Sitzung am 16. November grünes Licht gegeben. Er umfasst das Karree zwischen Aachener Straße, Blumenberger Straße, Turmstraße und Hittastraße.

Konkret ist geplant, eine Parkzone auszuschildern, in der die Parkdauer werktags zwischen 9 und 22 Uhr auf 3 Stunden begrenzt ist. Anlieger mit Parkausweis werden von der Regelung ausgenommen. Die entsprechende Beschilderung kann zeitnah umgesetzt werden.

Für einen weiteren Bereich des Westends will die Verwaltung bis zum Frühjahr eine Regelung entwerfen. Stimmt die Politik dann erneut zu, wird das Anwohnerparken auf den Bereich zwischen Aachener Straße und Burggrafenstraße ausgeweitet. Darunter würden auch die Villenstraße, die Weststraße, der obere Abschnitt der Luisenstraße und die Ferdinand-Strahl-Straße fallen.

Für das Gebiet Vitusstraße, Ohlerkirchweg und Hügelstraße ist hingegen seitens der Anwohner keine Anwohnerparkregelung gewünscht. Das hat eine Befragung der Verwaltung ergeben. Grundlage war der Auftrag der Bezirksvertretung vom August 2020, die Möglichkeiten für ein Anwohnerparken im Westend auszuloten. Dass bei der Umsetzung des Anwohnerparkens der jetzt beschlossene Bereich oberste Priorität genießt, liegt auch an der zentralen Lage, sodass hier mit Parksuchverkehren von Innenstadtbesuchern zu rechnen. Um dem zu begegnen, prüft die Entwicklungsgesellschaft der Stadt parallel, ob ein Teilbereich der Parkflächen um das Leonardo-Hotel öffentlich nutzbar gemacht werden kann.

PS: Das ist auch dringend geboten. Denn wer einen Parkplatz braucht, weil er mit dem Auto zur Arbeit fährt, ist durch die neue Regelung aufgeschmissen. Und davon gibt es viele Leute. Den Autofahrern wird zunehmend das Leben schwer gemacht, alles unter der Prämisse „Verkehrswende“. Es darf auch nicht vergessen werden, dass der Parkplatz am Geroweiher zur Zeit vollkommen wegfällt und nach der Revitaliserung des Geländes nur noch rudimentär vorhanden ist.