Auch Motorradpolizisten leben gefährlich

Das gefährliche Leben von Kradfahrern ist an dieser Stelle schon öfters thematisiert worden. Sie müssen immer für mindestens zwei denken, Für sich selbst und einen oder eine andere. Manchmal hilft auch das nicht. Das erlebte am Donnerstagmorgen, 09.09.21, ein Motorradpolizist (54), der sich bei einem Unfall im Kreuzungsbereich Hittastraße / Aachener Straße Verletzungen zuzog, die derzeit intensivmedizinisch behandelt werden. 

Der Mann war mit Blaulicht und Martinshorn im Einsatz, unterwegs zu einem anderen Verkehrsunfall.  Zeugenaussagen zufolge fuhr er gegen 7:50 Uhr auf der Aachener Straße aus Fahrtrichtung Luisenstraße kommend auf die Kreuzung zu. Es herrschte starker Berufsverkehr. Das Motorad hielt vor der Kreuzung an und fuhr dann, als die anderen Fahrzeuge standen, weiter in die Kreuzung hinein. 

Zur gleichen Zeit war eine 20jährige Autofahrerin auf der Hittastraße unterwegs. Sie fuhr an den stehenden Fahrzeugen, unter anderem einem LKW, vorbei und in die Kreuzung hinein, um diese geradeaus zu passieren. Hier stieß sie mit dem Motorad zusammen.  Die junge Frau und andere  liefen sofort zu dem am Boden liegenden Polizisten und leisteten Erste Hilfe.  

Rettungskräfte übernahmen nach ihrer Ankunft die Erstversorgung und brachten den Mann ins Krankenhaus, wo eine intensivmedizinischen Behandlung einsetzte. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und wurde abtranspotiert. Wie die Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt genau war, konnte noch nicht abschließend geklärt werden.  Die Kreuzung war für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme gesperrt.  Zeugen, die vor Ort nicht angehört und (oder) namentlich erfasst wurden, werden gebeten, sich mit der Rufnummer 02161-290 zu melden.