Ausländeranteil ziemlich stabil

Ende 2025 lebten in NRW insgesamt 3.265.705 Personen mit einer ausschließlich ausländischen Staatsangehörigkeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt basierend auf einer Auswertung des Ausländerzentralregisters mitteilt, ist die Zahl um 7.840 bzw. 0,2 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Das erste Mal seit 15 Jahren.

Grafik: IT NRW

Regional betrachtet war die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer in 24 der 53 Kreise und kreisfreie Städte Ende 2025 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Entgegen dem Landestrend war die Ausländerzahl in 29 Kreisen und kreisfreien Städten angestiegen. Am stärksten war die Zunahme der Ausländerzahl in den kreisfreien Städten Bottrop (+3,7 %), Leverkusen (+3,0 %) und Münster (+3,0 %).

In den TOP 10 der häufigsten Ausländergruppen gab es 2025 nur bei den ukrainischen sowie bei den afghanischen Staatsangehörigen eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr, alle übrigen Nationalitäten waren geringer vertreten als noch 2024.

Ende 2024 lebten 60.545 Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit in Mönchengladbach. Dies ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (ca. 200 mehr als Ende 2023). 

  • Herkunft: Die meisten ausländischen Einwohner Mönchengladbachs stammen aus der Türkei, der Ukraine und Polen. Etwas anders als im Landesdurchschnitt.
  • Gesamtbevölkerung: Ende 2025 betrug die Gesamteinwohnerzahl rund 277.662.
  • Nach diesen Zahlen hatten ca. 20% der Gesamtbevölkerung einen ausländischen Pass.
  • Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund in Mönchengladbach liegt bei 47,3%. Das ist ein Durchschnittswert, in manchen Schulklassen liegt er bei 80%.