Bankräuber spezialisieren sich

Banken und Sparkassen finden keine Wege, ihre Geldautomaten zu schützen. Wieder haben Unbekannte einen zerstört und beraubt. Es geschah am heutigen Montag, dem 6. Dezember, gegen 2:15 Uhr, in Mönchengladbach auf der Vorster Straße 503-505 im Stadtteil Hardt, wo sich eine Geldausgabestelle der Stadtsparkasse befindet.  

Anwohner wurden durch eine laute Detonation aufmerksam  und meldeten sie bei der Polizei.  Die konnte dort keine verdächtigen Personen mehr antreffen. Ersten Zeugenhinweisen zufolge soll ein größerer BMW oder Audi, möglicherweise silbern oder grau, gesichtet worden sein, der mit der Geldautomatensprengung in Verbindung gebracht wird. Es wird davon berichtet, dass drei Tatverdächtige anwesend waren. Nach der Tat soll das Täterfahrzeug mit hoher Geschwindigkeit über die Vorster Straße in Richtung Hardter Landstraße (Fahrtichtung Innenstadt Mönchengladbach) geflüchtet sein.  

Das Gebäude in dem sich die Sparkassen-Filiale befindet, dient auch als Wohnhaus. Infolge der Sprengung wurde das Gebäude beschädigt, weshalb ein Statiker hinzugezogen wurde, um abzuklären, ob das Haus weiter gefahrlos bewohnt werden kann. Dies wurde zwischenzeitlich bestätigt. 

Nach ersten Ermittlungen handelte es sich bei den am verdächtigen Auto abgelesenen Kennzeichen um entwendete Nummernschilder. Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang erfolglos. Neben Polizei war auch die Feuerwehr im Einsatz.  Im Tatortbereich musste die Vorster Straße vorübergehend gesperrt werden. Die Straßenreinigung der MAGS wurde zur Beseitigung des großen Splitterfeldes angefordert.  Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und die kriminaltechnischen Untersuchungen dauern an. Wer noch etwas zur Aufklärung des Geschehens beitragen kann, wird gebeten, die Polizei Mönchengladbach (Telefon 02161-29-0) zu benachrichtigen