Borussia will die Krise überwinden

Nach den drei Punkten, die im Heimspiel gegen Mainz eingefahren wurden, sieht der Trainer von Borussia Mönchengladbach, André Schubert, Besserungstendenzen. Das Spiel sei gewonnen worden, weil die Mannschaft ihre Basisfähigkeiten abgerufen habe. Darauf lasse sich aufbauen, und dann kämen auch wieder die spielerischen Mittel zum Einsatz. Das war auf der heutigen (15.12.16) Pressekonferenz zu erfahren, bei der es in erster Linie um das Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Augsburg ging.

Hier hat die Borussia noch nie gewonnen, drei Unentschieden stehen zwei Niederlagen zur Seite. Nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit ist also in absehbarer Zeit mit einem Sieg zu rechnen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Gegner in der laufenden Saison noch mäßiger abgeschnitten hat als die Borussia.

Auf Glück allein will sich in der Vereinsführung allerdings niemand verlassen. Dazu passt auch die Absicht, in der Winterpause einen neuen Spieler dem Kader zuzuführen. Max Eberl, Sportdirektor und Vorstandsmitglied, ließ sich hierzu allerdings keine Namen entlocken. Es wurde auch nicht über mangelnde Führung innerhalb der Mannschaft gesprochen, über die in den Medien schon mal spekuliert wird. In einem Nebensatz erwähnte Schubert ein, zwei Spieler, die Führungsqualitäten haben. Unspektakulär soll die Krise überwunden werden, wobei nicht artikuliert wird, wie und wodurch sie entstand.

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