Campingplätze florieren

Campingplätzen in NRW geht es gut, trotz des kalten Wetters. Im Vergleich zum Vorjahr erzielten sie im Februar ein reales Umsatzplus von 29,3 Prozent; nominal stiegen die Umsätze hier um 32,6 Prozent. Alles andere ist im Keller.

Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe waren im Februar 2021 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 66,1 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 64,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat (Januar 2021) verringerte sich der Umsatz um 0,3 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im Februar 2021 um 28,3 Prozent unter dem Ergebnis von Februar 2020. Einen überdurchschnittlich hohen Beschäftigtenrückgang gab es im Bereich der ausschankgeprägten Gastronomie (−53,3 Prozent).

So sah es früher einmal aus

In der Beherbergung war der Umsatz real um 81,8 Prozent niedriger als im Februar 2020. Gegenüber dem Vormonat lag der Umsatzrückgang bei 1,1 Prozent. Die Gastronomieunternehmen verbuchten um 59,3 Prozent niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat sank der Umsatz um 0,1 Prozent.

Im von dem Umgang mit der Pandemie besonders betroffenen Hotelgewerbe war der Umsatz real um 83,4 Prozent niedriger als vor einem Jahr; im Vergleich zum Vormonat gab es allerdings Zuwachs von 8,0 Prozent. In der ausschankgeprägten Gastronomie sank der reale Umsatz um 75,1 Prozent, konnte aber gegenüber dem Vormonat ein Plus von 12,3 Prozent verbuchen. 

Für die ersten zwei Monate des Jahres 2021 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 65,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal sanken die Umsätze um 64,3 Prozent.