Corona-Weihnacht in Gladbach II

Es ist die zweite Weihnacht, die wir feiern, während der das Corona-Virus Angst und Schrecken verbreitet, nicht eigentlich das Virus, sondern, das, was es anrichten kann. Abstand halten ist das Credo, nicht „freuet Euch“. Dabei hat sich das Christentums nach seinen Ursprüngen so rasch verbreitet, weil sich Menschen im Glauben, nicht Wissen, verbunden fühlten. Die etwas zu Corona zu sagen haben, halten uns nun an, auseinander zu gehen, gegensätzlicher geht nicht.

Während im vergangenen Jahr eine Abbildung des Jesuskinds auf einem Strohbett und hölzernem Strahlenkranz das Schiff der City Kirche beherrschte ist es in diesem Jahr ein schlichtes Balkenkreuz, dessen Enden mit einer brennenden Kerze geschmückt ist. Thema in der Corona-Weihnacht 2020 war eine Gesichte aus dem alten Testament, die den Israeliten eine Wende zum Heil im Diesseits und Frieden und Gerechtigkeit signalisierte, etwas, was auch in den heutigen schwierigen Zeiten gebraucht werden könnte.

In diesem Jahr stehen im Zentrum der Betrachtung drei Bücher, die jeweils Grundlage des Glaubens sind, im Judentum, dem Islam und bei den Christen, wobei nur die Tora in ihrer Originalsprache, dem hebräischen, zu sehen ist, Koran und Bibel in deutscher Übersetzung. Postuliert wird das Gemeinsame, nämlich Glaube an den einen und einzigen Herrscher über Himmel und Erde. 

In der Praxis versucht die Pfarre, das Gemeindeleben aufrecht zu erhalten und den sich ändernden Verfügungen der Regierenden zu entsprechen. So gilt für Gottesdienste am heutigen Heiligen Abend die 2G Regelung, am ersten Weihnachtstag sind alle willkommen.

Frohe Weihnachten wünschen Redaktion und Verlag

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