Dicke Bombe unschädlich

Auf dem Betriebsgelände der RWE Power AG am Vorfeld des Braunkohletagebaus südöstlich von Wanlo ist heute eine 250 kg schwere Bombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden, die am Nachmittag vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung entschärft wurde.

Wegen der Entfernung des Fundortes von bewohnten Bereichen waren keine Evakuierungsmaßnahmen notwendig. Lediglich vier Straßen – die Hochstraße und Heckstraße in Wanlo sowie die Wanloer Straße und Talstraße in Hochneukirch – mussten ab 15:30 Uhr gesperrt werden. Außerdem war die Autobahnanschlussstelle Wanlo am Ende der A61 für die Dauer der Entschärfung gesperrt.

Um 16:08 konnten Stefan Höreth und Christoph Wassenberg vom KBD mit der Entschärfung beginnen. Um 16:33 war die Bombe unschädlich gemacht und die Sperren konnten aufgehoben werden. Das Foto, welches die Pressetelle der Stadt zur Verfügung stellt, zeigt Stefan Höreth (l.) und Christoph Wassenberg mit der unschädlichen Fliegerbombe.