Die Kultur im Bunker Güdderath lebt

Kultur in Corona-Zeiten erfordert von denen, die sie erleben wollen, einiges mehr als zu normalen. Davon weiß auch Bernhard Petz, Inhaber des Bunkers Güdderath, ein Lied zu singen: „Unsere Veranstaltungen waren fast alle ausgebucht, obwohl wir die tagesaktuellen Corona-Vorgaben befolgten.“ Und weiter „Die Menschen waren glücklich, am kulturellen Leben teilhaben zu können,“ ergänzt Zdzislawa Worozanska-Sacher, Lebensgefährtin von Bernhard Petz und ebenfalls am Kulturschaffen beteiligt. 

Der Natur und der Kunst verbunden: Zdzislawa Worozanska-Sacher und Bernhard Petz

Was empfinden Stars, die gelegentlich vor Tausenden auftreten, ihr Erscheinen im kleinen Auditorium des Bunkers? Niemand, der angefragt wurde, habe abgesagt, so Bernhard Petz. Das liege wohl wahrscheinlich auch an der guten Akustik im Veranstaltungssaal. Auch könne es an der Gastfreundschaft liegen, die man in Güdderath genieße. „Die meisten übernachten bei uns, und alle werden von uns während der gesamten Zeit bewirtet. 

Welche Veranstaltungen plant das Künstler-Paar für das kommende Jahr? Etwa zehn Konzerte mit klassischem Gesang werden es geben. Die Eröffnung der Veranstaltungsreihe 2022 ist voraussichtlich am 14. August. 

Der Etat, den der Bunker für die Veranstaltungen hat, ist eine Herausforderung. Trotz der Vielseitigkeit der Programme und den Gagen die zu zahlen sind, ist es gelungen, den Haushalt zum Jahresende auszugleichen. Das habe man u. a. Dr. Gerd Fischer zu verdanken, Dezernent der Stadt Mönchengladbach für Bildung, Kultur, Sport. Die Zusammenarbeit mit ihm sei sehr professionell gewesen. „Die Zusammenarbeit mit ihm war immer hervorragend“, so Bernhard Petz. „Wir freuen uns sehr, auch bald seine Nachfolgerin, Christiane Schüßler, kennenzulernen.“  Weitere Gönner des Bunkers sind der Verein Corinna e.V. und das Land Nordrhein-Westfalen, die Mittel zur Verfügung stellen, die den Veranstaltungsreigen ermöglichen.