Eine Sache mit „Wau“

Die Montage stellt die Kreispolizeibehörde zur Verfügung. Auf dem Foto ist die Polizeihündin Sky mit ihrem Führer Frank Rosenbaum abgebildet. Im Hintergrund ist der „tierische Lehrmeister“ Miko zu sehen.

Wer beim Betrachten des Bildes  befürchtet, dass nun auch Hunde eine Mund-Nasenklappe tragen müssen, liegt schief. Der Korb auf der Nase gehört zur ganz normalen Dienstbekleidung, auch der von Sky. Es ist eine zweijährige Malinois-Hündin, die nun zum Vierer-Team der Viersener Diensthunde gehört.

Im Oktober vergangenen Jahres hat sie den Weg zu Diensthundführer Frank Rosenbaum gefunden. Sie stammt nicht – wie die meisten ihrer Mitstreiter – aus der Zucht der Polizei, sondern hat vorher in einem Privathaushalt gelebt, wo sie mit ihrer Neugierde und Lernbereitschaft nicht ausgelastet war. 

Von Oktober bis Februar haben Frank Rosenbaum und Sky jeden Tag trainiert, und der erfahrene Diensthundführer, der auch Trainer und Prüfer im Diensthundewesen NRW ist, sah sich schnell in seinem ersten Eindruck der Hündin bestätigt: Obwohl sie nichts polizeiliches kennt, lernt und begreift sie sehr schnell. Nach nur vier Monaten konnte das Team die erste Prüfung ablegen, seitdem ist Sky offiziell Polizei-Dienst- und Schutzhündin. Geplant ist, dass sie schon bald zur Rauschgiftspürhündin weitergebildet wird. 

Die Kreispolizeibehörde Viersen nimmt das zum Anlass, etwas über ihre Diensthunde auszuplaudern. Alle vier Diensthunde der Polizei Viersen sind Schutzhunde, alle bilden jeweils ein Team mit einem Polizisten. Calito, der auf Polizeioberkommissarin Simone Thelen hört, ist außerdem genau wie Polizeihauptkommissarin Anja Knörchens Personenspürhund. Mit Polizeikommissar Florian Haack unterwegs ist Whisky, der die Prüfung zum Rauschgiftspürhund, auf die Sky nun hinarbeitet, schon absolvierte.

Sky hat im Haushalt von Polizeihauptkommissar Frank Rosenbaum auch einen ebenso geduldigen wie erfahrenen Lehrmeister auf vier Pfoten: Miko, inzwischen elf Jahre alt und im wohlverdienten Ruhestand, war einmal der jüngste Rauschgiftspürhund in NRW.

Was kochen wir heute?

Fisch war in katholischen Familien das traditionelle Gericht an einem Freitag. Es war so etwas wie eine Fastenspeise. Gesundheitliche Aspekte spielten damals keine so große Rolle, war die Mutter und Patronin manchmal schon froh, wenn sie ihre Lieben auch nur halbwegs gesättigt vom Mittagstisch aufstehen sah.

Heute ist Fisch eine Delikatesse und hat auch den Preis dieser. Kommt noch hinzu, dass Fischgeschäfte rar geworden sind und die wenigsten Supermärkte eine Fischtheke haben. Da bleibt oft nur der Zugriff auf gefrorene Ware, die aber oft besser ist als die frische, weil der Weg vom Netz oder Angelhaken bis zum Topf oft lang.

Heute haben wir aus dem Kochbuch „So kocht man an der Niers II“ einen Fischauflauf ausgesucht. Das Rezept zeigt wieder einmal, wie so oft, dass ein paar exotische Zutaten einer Sache den berühmten „Piff“ geben kann.

Guten Appetit!