Fast alle Weihnachtsmärkte finden statt

Die Weihnachtsmärkte in Mönchengladbach haben sich zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Nicht nur aus dem unmittelbaren Umkreis, nein auch in einem Radius von 50 km und mehr zieht es zur Weihnachtszeit auf die Schauplätze. Das kommt nicht von ungefähr, haben doch die Akteure, auch unter der Führung von MGMG investiert, um Erlebniswelten zu schaffen. Am heutigen (10.11.21) Mittwoch versammelten sich die Macherinnen und Macher im Haus Erholung, um der Öffentlichkeit zu zeigen, worauf die Bevölkerung sich freuen kann.

Im Winter des vergangenen Jahres befand sich NRW im Corona-Lock down. Alle Weihnachtsmärkte in der Region und auch die in Mönchengladbach fielen aus, weil das Credo hieß: Kontakte verhindern heißt Infektionen verhindern. Daran hat sich im Prinzip nichts geändert, aber die Märkte sind jetzt doch möglich, wenn sich alle ein wenig an die Bestimmungen halten.

Weihnachtsmarkt Mönchengladbach am Minto

Für die Weihnachtsmärkte „Weihnachtsdorf Alter Markt“, „Weihnachtsmarkt an der Hindenburgstraße“ und „Christkindlmarkt“ gibt es ein Hygienekonzept. So werden auf den Märkten nur Verkaufsstände und Kinderfahrgeschäfte eingesetzt, an denen alle Kontaktflächen im „Berührungsbereich“ der Besucher problemlos gereinigt werden können. Es gibt mehr Toilettenanlagen als früher und selbstverständlich auch separate behindertengerechte WC, benutzbar unter Berücksichtigung der Coronaschutzverordnung. Und noch einiges mehr.  So ist in allenBereichen der Veranstaltungsplätze eine  3G Regelung  verfügt, d.h. Zutritt haben nur für geimpfte, genese oder getestete Menschen. 

Die Macherinnen und Macher der Gladbacher Weihnachtsmärkte (v. l.): Bruno Dreßen (Weihnachtsdorf Alter Markt), Seven Tusch, (Weihnachtsmarkt Hindenburgstrasse), Peter Schlipköter (GF MGMG), Jacqueline Bourgeois  (Bereichsleitung Veranstaltungen MGMG), Charlotte Lorenz (Christkindl-Markt), Myriam Topel (Claus Markt), Friedrich Bügler (Weihnachtsmarkt auf Schloss Wickrath) 

Das sieht zwar die aktuelle für NRW gültige Coronaverordnung nicht vor, könnte es aber sein, wenn sie am 24. November oder ein paar Tage früher verkündet wird. Ein wenig vorauseilender Gehorsam ist schon dabei, könnte allerdings auch nützlich sein, denn das Damoklesschwert einer Absage ist natürlich immer noch über den Häuptern. Peter Schlipköter, Chef der Marketinggesellschaft (MGMG), vom Gladbacher Tageblatt darauf angesprochen, glaubt nicht, dass es dazu kommt und sieht sich dabei auch einig mit den bei der Stadtverwaltung für so was zuständigen Verantwortlichen.

Dem vorauseilenden Gehorsam fallen dieses Jahr die Eisflächen am Alten Markt und auf der Hindenburgstraße zum Opfer. Man glaubt, dass dort 3G nicht zu überwachen sei. Ein wenig als Ersatz für die Schlittschuhe, die im Schrank blieben müssen, wird es – organisiert von Bruno Dreßen, Sven Tusch und dem City Management – vom Minto aufwärts bis zum Bekleidungsgeschäft Sinn eine extra Weihnachtsbeleuchtung geben.

Attraktionen des Weihnachtsdorfs auf dem Alten Markt sind die Dorf Alm und die große Almhütte. Im „Haus vom Nikolaus“ können Kinder ihre Briefe an den Weihnachtsmann direkt in den aufgestellten Briefkasten werfen. Der Weihnachtsmann hat versprochen jeden Brief zu beantworten. Mittwochs ist Ladies Day mit Live Musik und weihnachtlicher Überraschung. Freitags, samstags und sonntags gibt es Live-Musik für alle. Am 23. Dezember stimmt schon mal die Christmas Party auf den Heiligen Abend am nächsten Tag ein. Öffnungszeiten: Vom 19.11 bis 30.12.21, täglich von 11 – 21 Uhr (Gastronomie bis 22.00 Uhr). Totensonntag von 18 – 21 Uhr (Gastronomie bis 22 Uhr). Heiligabend von 11 – 15 Uhr.

Auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Sonnenhausplatz ist ein Besuch ohne Einschränkung möglich. An der „Elchbar“ zwischen Minto und C&A gibt es Getränke „to g“ Ein erweiterter Sitzbereich ist alerdings nur nach Anmeldung und unter Berücksichtigung von 3G via eMail oder telefonisch ist möglich. 

Das alles gehört zum Weihnachtsmarkt Hindenburgstraße. Er ist vom 19.11. bis 30.12.21, täglich von 11 – 20 Uhr geöffnet. Totensonntag (21.11.) sowie am 25. und 26.12.21 ist er geschlossen.

Einer der älteren Veranstaltungsorte ist der CHRISTKINDLMARKT. Ich gibt es schon seit 1973. Jeden Samstag vor dem 1. Advent finden sich seitdem unterschiedliche Einrichtungen und ehrenamtlich Tätige zu einem bunten Basar zusammen, um gemeinsam Geld für Menschen mit einem Handicap aus Mönchengladbach zu erlösen. Hier sei ein Wort von Frank Vahlhaus, einem Urgestein des Christkindlmarktes, zitiert: „Es ist der Sinn meines Lebens, anderen nach meinen Möglichkeiten zu helfen.“ Hier manifestiert sich die Gladbacher Bereitschaft zu helfen und das seit bald fünf Jahrzehnten. In diesem Jahr findet der Christkindlmarkt am 27. November von 9 bis 17 Uhr auf dem Kapuzinerplatz unter Einbeziehung des Kirchplatzes der Christuskirche und der Markthalle statt. Es gelten auch hier die 3 G Regeln. 

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Keine Lust auf Honigkerzen, Krippenfiguren aus dem Erzgebirge oder mundgeblasene Christbaumkugeln? Claus hilft! Bei „Claus, dem Antiweihnachtsmarkt“ gibt es individuelle und außergewöhnliche Geschenke. Hier versammeln sich 100 hochkarätigen Aussteller aus ganz Deutschlandmiz Selbstgemachtem, Upcycling und Designerstücken. Zum zwölften Mal organisiert Myriam Topel den Markt der schönen Dinge. 

Eein neues Zuhause hat der Claus Markt im Herzen der Stadt gefunden – in der Kaiser-Friedrich-Halle. DJ-Sets sorgen für lässigen Winter-Groove. Weihnachtsmusik sucht man hier vergeblich. Zusätzlich zum Markt in der Kaiser-Friedrich-Halle wird es im Bunten Garten einen kleinen feinen Food- & Getränke- Markt geben, für jederfrau und –mann, ohne Eintritt. 

Termine: 4. Dezember 10.00 – 20.00 Uhr, 5. Dezember 10.00 – 19.00 Uhr Ort: Kaiser-Friedrich-Halle & Bunter Garten.

Fast schließlich aber nicht zuletzt, sei auch noch der Weihnachtsmarkt auf Schloss Wickrath geschildert. Das Gelände des barocken Wasserschlosses ist geradezu gemacht für so eine Veranstaltung. Erst recht, wenn  ein wenig Schnee liegt, womit in diesem Jahr zu rechnen sein könnte. Es wird uns ein kalter Winter prophezeit. Geöffnet ist es, wo es nach Bratapfel und Glühwein duftet, an den Tagen vor und nach den Adventssonntagen immer von mittags bis 20 Uhr, samstags bis 22 Uhr.

Einzelheiten bitte hier entnehmen:

Fehlt in der Aufzählung noch der Weihnachtsmarkt in Rheydt auf dem Marktplatz im Schatten der evangelischen Hauptkirche. Es wird ihn so – wie man ihn aus den früheren Jahren kannte – so dieses Jahr nicht geben. Die Veranstalter um die Marktleitung haben sich entschlossen ihn abzusagen, wegen Corona. Nun, das ist dann noch eine andere Art von vorauseilendem Gehorsam. Da fällt der rheinische Spruch ein: Man kann och alles overdrieve.