Gastgewerbe NRW: Nur Camping floriert richtig

Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe waren im Oktober 2021 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 28,2 % höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass sie immer noch erheblich unter den üblichen liegen, denn gegenüber Oktober 2019 liegen die Umsätze um 22,7 % unter Niveau. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Umsätze nominal um 29,5 %. Im Vergleich zum September stieg der Umsatz um 2,3 %. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe lag im Oktober 2021 um 4,2 % über dem Ergebnis von Oktober 2020.  

In der Beherbergung explodierten die Umsätze im Oktober ds.Js. Sie lagen real um 68,6 % höher als im Oktober 2020 und gegenüber Vormonat um 8,7 %. Aber im Verhältnis zu Oktober 2019 waren sie 33,5 % niedriger. 

Die Gastronomieunternehmen verbuchten 16,9 % höhere Umsätze als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat blieb der Umsatz unverändert; gegenüber Oktober 2019 war der Umsatz um 17,6  weniger. 

Im Hotelgewerbe war der Umsatz real um 74,4 % höher als vor einem Jahr; im Vergleich zum Oktober 2019 um 35,7 % niedriger. 

In der ausschankgeprägten Gastronomie stieg der reale Umsatz um 31,5 %; gegenüber Oktober 2019 war er 27,6 % geringer. 

Einen Anstieg von 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr verbuchten die Campingplätze; verglichen zum Oktober 2019 stiegen die Umsätze um 14,7 %.  

Für die ersten zehn Monate des Jahres 2021 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 13,5 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal um 11,0 %.