Gastroumsätze vernichtet

Foto Archiv, neuerdings geht das nur mit Mundschutz

Der Shutdown, der dem Auftreten von Covid-19 folgte, ließ im März 2020 die Umsätze im Gastgewerbe von NRW schrumpfen und dezimierte die Beschäftigung. Die Umsätze liefen real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 45,0% zurück im Verhältnis zum Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 43,5%. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 7,6% niedriger als im März 2019. In der Beherbergung sank der Umsatz real um 53,7%; nominal waren die Umsätze um 52,9%niedriger als im März 2019. Die Gastronomieunternehmen verbuchten real um 41,5% niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor; nominal sanken die Umsätze um 39,8%. Für die ersten drei Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 16,4% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal gingen die Umsätze um 14,1% zurück.

Was kochen wir heute?

Heute gibt es einfache Kost. Hackfleisch ist das am häufigsten gekaufte. Das liegt daran, dass es sehr variabel zu verarbeiten ist und die Garzeit kurz. Im Rezept aus dem Kochbuch „So kocht man an der Niers II“ ist von Stangenbohnen die Rede. Die gibt es im Land zwischen Rhein und Maas natürlich noch nicht. Der Samen dafür wurde erst soeben in den Boden versenkt. Früher sollte man das nicht tun, wegen der Eisheiligen. Der letzte war Urban, der am 16.05.20 Namenstag hatte. Er trägt den Namen „Bohnentöter“. Wer vor dem 16. Mai die Stangenbohnen auslegte, lief Gefahr, dass sie dem Frost zum Opfer fielen. 

Anstelle von Stangenbohnen lassen sich Buschbohnen verwenden, die gibt es aus südlichen Ländern im Supermarkt, aber, wem sage ich das?

Guten Appetit!