Geglückter Schlag gegen den Pyrowahnsinn

Die Mönchengladbacher Polizei erhielt vor der Bundesligabegnung Borussia Mönchengladbach gegen VfL Wolfburg Hinweise, dass Fans der Gastmannschaft versuchen würden, Pyrotechnik ins Stadion zu schmuggeln. Das Material würde sich in einem Doppelstock-Bus aus Wolfburg befinden, hieß es. Der besagte Bus wurde kontrolliert in den Busshuttle Süd geführt. Eine Durchsuchung ergab, dass in diversen Gepäckstücken umfangreiche Pyrotechnik mitgebracht worden war. Dabei handelte es sich zum Großteil um Selbstlaborate, die unter das Sprengstoffgesetz fallen. Von allen 90 angereisten Insassen wurden die Personalien festgestellt. Die Einsatzleitung ordnete an, dass alle mit dem Bus unter Polizeibegleitung zurück nach Wolfsburg fahren. Die polizeilichen Maßnahmen führten zu keinerlei Auseinandersetzungen, heißt es im Polizeibericht.

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