Glasfaser für Neuwerk und Giesenkirchen

Schnelles Internet ist rar. Dafür sind in der Regel dicke Glasfaserkabel nötig, und der ehemalige Monopolist Telekom hat davon wenig verlegt. Jetzt hat er Konkurrenz. Es ist Vodafone. Der ehemalige Mobilfunkanbieter hat sich einen Festnetzanbieter dazu gekauft. Er kündigt den Ausbau eines Glasfasernetzes in Gewerbegebieten in Neuwerk und Konstantinstraße (Giesenkirchen) an. Insgesamt können hier 121 Unternehmen von einem Glasfaseranschluss profitieren und mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde an das Internet angeschlossen werden. Solche Hochleistungs-Anschlüsse sind notwendig, denn in den kommenden fünf Jahren werden sich die im Festnetz transportierten Datenmengen versiebenfachen. DSL reicht dafür nicht. Wettbewerbsfähige Betriebe benötigen eine zukunftssichere Infrastruktur. 

Damit der mehrere Millionen Euro teure Ausbau wirtschaftlich vertretbar ist,  müssen mindestens 30 Prozent der erreichbaren Unternehmen einen  Glasfaser-Anschluss von Vodafone wählen. Die Vorvermarktung beginnt ab sofort.  Der Vodafone Business-Partner Omrex informiert vor Ort alle beteiligten Unternehmen mit persönlichen Anschreiben und steht für Rückfragen zur Verfügung. Wenn die Vermarktung erfolgreich ist, soll der Ausbau des Glasfasernetzes noch in diesem Jahr beginnen. 

Bei dem Glasfaser-Ausbau setzt der Kabelnetzbetreiber auf „Fiber to the Building“ (FTTB). Damit wird jedes Gebäude mit einer Glasfaserleitung an  die Verteilerstationen angeschlossen. Der Vorteil: Mit einem eigenen  Glasfaseranschluss muss die Bandbreite nicht mit anderen Unternehmen geteilt  werden, so dass dem Kunden immer die volle Leistung zur Verfügung steht. Zudem  bieten Glasfaseranschlüsse gegenüber herkömmlichen Kupferleitungen eine höhere Ausfallsicherheit, da sie weniger störanfällig sind. Ein weiterer Vorteil ist die Zukunftssicherheit der Technologie, da bei Bedarf die Übertragung auf  mehrere Gigabit pro Sekunde erhöht werden kann. 

Was kochen wir morgen?

Sieht gut aus und schmeckt: Schweinshaxe mit Sauerkraut, Foto: C_Sylwia Erdmanska-Kolanczyk

Bleiben wir noch einen Augenblick bei der polnischen Küche, ehe wir uns wieder dem Kochbuch „So kocht am an der Niers II“ zuwenden. Die Küche unserer slawischen Nachbarn ist von der russischen und deutschen beeinflußt. Das sieht man wieder einmal an dem nachfolgenden Rezept, das so ähnlich auch an der Niers zubereitet wird.

SCHWEINEHAXE MIT SAUERKRAUT

In Polen heißt das Golonka

Schweinehaxen werden je nach Region unterschiedlich zubereitet. Oft werden sie gepökelt und später gekocht, aber die Mehrheit mag sie am liebsten knusprig gebraten aus dem Backofen, wofür. Das Rezept steht

Schwierigkeitsgrad: mittel | Portionen: 2–3 | Arbeitszeit: 20 Min. (ohne Garzeit)

Zutaten Haxen

1,5 kg Schweinehaxe (1–2 Stück), 100 g Möhren.100 g Petersilienwurzel, 100 g Selleriewurzel, 2 Zwiebeln, 5 Knoblauchzehen. 4 Lorbeerblätter. 5 Wacholderbeeren. 1 TL Salz. frisch gemahlener Pfeffer.

Zutaten Sauerkrat

1 Zwiebel,,300 g Sauerkraut. 1 EL Butter. 1 EL Öl. ½ TL Salz. frisch gemahlener Pfeffer. 1 TL Kümmelsamen

Zubereitung

Schweinehaxe(n) in einem Topf mit Wasser bedeckt zustellen. Das Gemüse schälen und grob schneiden, Zwiebeln und Knoblauch schälen und mit dem vorbereiteten Gemüse und den Gewürzen ins Wasser geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze 60 Minuten köcheln lassen, dann Schweinehaxe(n) aus dem Kochsud nehmen und abtropfen lassen. Die Schwarte mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden, mit Salz und Pfeffer und, falls gewünscht, mit 1 EL fein gehackten Kräutern bestreuen. Die Haxe(n) im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 60 Minuten knusprig braun braten, zwischendurch immer wieder mit dem Kochsud übergießen. Sauerkraut: Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Sauerkraut in einem Sieb kurz mit kaltem Wasser abbrausen, abtropfen lassen und fein hacken, Butter und Öl in einer Pfanne

erhitzen, die Zwiebel darin anschwitzen. Sauerkraut hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und ca. 15 Minuten dünsten, dabei immer wieder umrühren.

Tipp

Schweinehaxen werden meistens mit Klößen serviert. Sie brauchen auch Senf. Auch Meerrettich passt dazu.

Guten Appetit!

Das Rezept ist dem Kochbuch „Die Polnische Küche“ entnommen, das im Leopold Stocker Verlag erschienen ist. Dieser Link führt sofort dorthin.