Gruß vom OB und der Redaktion

Ein Osterfest wie das bevorstehende haben wir noch nicht erlebt. Kein Wort kommt mir über die Lippen, was alles verboten ist, und auch die Sinnhaftigkeit wird nicht hinterfragt. 

OB Hans Wilhelm Reimers wendet sich an die Menschen in dieser Stadt, wir dürfen daraus zitieren:

Liebe Mönchengladbacherinnen, liebe Mönchengladbacher,

die Corona-Pandemie beherrscht das Geschehen auch in unserer Stadt. Die Lage ist ernst, aber es gibt nach wie vor keinen Grund zur Panik. Wir erleben derzeit eine Ausnahmesituation, von der wir nicht wissen, wie lange sie anhält und wie sie sich entwickeln wird. Klar ist jedenfalls, dass wir alles dafür tun müssen, um im eigenverantwortlichen Handeln einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. 

In wenigen Tagen ist Ostern – üblicherweise für uns alle ein Fest der Begegnung, sei es in Gottesdiensten, in den Familien oder im Kreise der Freunde. Das wird es in diesem Jahr nicht geben. Wie schwer es fällt, Kontakte zu vermeiden, spüre ich als Familienvater und Großvater von fünf Enkeln so wie viele von uns. 

Es gibt in dieser Krise so viele Menschen, die alles geben. Dazu gehören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, der Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Altenheime, aber auch Feuerwehr, Polizei, Ordnungskräfte, Busfahrer, Verkaufspersonal im Handel, und viele mehr. Sie alle tragen dazu bei, dass das Leben weitergeht und wir am Ende der Krise hoffentlich sagen können, dass wir sie gemeinsam gut überstanden haben. Allen, die in dieser schweren Zeit unermüdlich im Einsatz sind, danke ich von ganzem Herzen.

Ich freue mich auch über viele ehrenamtliche Gruppen und privaten Initiativen, die Hilfe leisten und sich einbringen. Ich bin dankbar für die große Welle an Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Fürsorge, die wir jetzt erleben.

Als Stadt versuchen wir – so gut es eben geht – die Unternehmen am Ort, Einzelhandel und Gastronomie zu unterstützen, indem Hilfestellungen und Beratungen bei der Beantragung von Fördermitteln geleistet werden.

Hoffen wir, dass unsere Stadt aus dieser Ausnahmesituation so herauskommt, wie wir es uns alle wünschen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Hans Wilhelm Reiners

Oberbürgermeister

Dem schließt sich die Redaktion herzlichst an.