Viersen. Bei einem ersten Pflanztermin ist das städtische Projekt „Mittelwald“ auf den Weg gebracht worden. Viersens neuer Bürgermeister Christoph Hopp setzte auf einer Fläche, welche die Stadtverwaltung erworben hat und die sich zwischen der Autobahn A61 und den Süchtelner Höhen befindet, die erste von 50 Traubeneichen.
Rund 30 Privatleute waren dem Aufruf in der September-Ausgabe von „Viersen aktuell“ gefolgt und spendeten Bäume für einen neuen Wald Auch sie waren zum ersten Pflanztermin an der Fläche zwischen A61 und Hohem Busch erschienen. Kinder und Familien, Junge und Alte trotzten dem beharrlichen November-Nieselregen und pflanzten die von ihnen gespendeten Traubeneichen.

Auf der 2,75 Hektar großen Fläche werden insgesamt 50 Traubeneichen in einem Pflanzabstand von 23 mal 23 Metern zueinander gesetzt. Privatleute erhalten die Gelegenheit einen solchen Baum als „Gedenkbaum“ zu spenden. Eine kleine Holztafel am Baum beschreib, wo dran erinnert werden sollt
Die Traubeneichen sollen später einmal die geplante Unterpflanzung aus Buchen, Hainbuchen und Linden überschirmen.
Um die Pflege des Mittelwaldes kümmert sich die Abteilung Stadtgrün und Forsten der Stadtverwaltung. Von dort aus werden die Buchen und Hainbuchen regelmäßig auf Stock gesetzt Je nach Wuchsbedingungen ist das nach 10 bis 20 Jahren der Fall. Das dabei anfallende Schnittholz wird zum Beispiel für die städtische Hackschnitzelherstellung verwendet.
Eine weitere Pflanzaktion mit gespendeten Traubeneichen ist für Frühjahr 2026 geplant. Interessierte, die im Mittelwald einen Baum haben wollen, der an etwas erinnert, können sich an Stadtförster Markus Manns wenden. Kontakt: Telefon-Nr. 02162 101-481, eMail markus.manns@viersen.de.