Geld aus Düsseldorf zur Entwicklung

Die Landesregierung in Düsseldorf bedenkt die Stadt Mönchengladbach. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung besuchte das Rathaus Abtei mit zwei dicken Förderbescheiden. Für die Entwicklung der ehemaligen Trabrennbahn in Nachbarschaft zum Flughafen  zu einem Gewerbestandort gab es  eine Zusage in Höhe von  € 2,3 Millionen und € 16 Millionen sind zugesagt für den Umbau des ehemaligen Polizeipräsidiums zu einem Wissens- und Innovationscampus (WICMG).

In guten Händen, was einmal werden soll, Ministerin Ina Scharrenbach (3.v.l.), Oberbürgermeister Felix Heinrichs (1.v.r.) und WICMG-Geschäftsführerin Eva-Maria Heiß (1.v.l.). Mit auf dem Bild Claudia Schwan-Schmitz, technische Beigeordnete und Geschäftsführerin der EWMG (3.v.r.), Vanessa Odermatt, Landtagsabgeordnete NRW (2.v.l.) und Jochen Klenner, Landtagsabgeordneter NRW (2.v.r.), (© Fotos: Stadt Mönchengladbach | Luftbild: Framebuilder).

Das Ende der Braunkohleverstromung im Rheinischen Revier und dem damit entstehenden Verlust an Arbeitsplätzen ist für NRW eine echte Herausforderung. Mit „Go4Gewerbe“ unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen diese Transformation., die sich natürlich auch auf andere Geldquellen stützt. insgesamt € 200 Millionen fließen in diesem Fall in die Kassen ausgewählter Kommunen. Als erstewird die Stadt Mönchengladbach in das Programm aufgenommen. Mit den erwähnten € 2,3 Millionen aus einer Landesbürgschaft kann das Areal an der Trabrennbahn zu einem zukunftsfähigen Gewerbestandort entwickelt werden. Dafür bedarf es jetzt erst einmal eines Bebauungsplans.

Die Projektfläche der ehemaligen Trabrennbahn umfasst rund 14 Hektar und verfügt über eine integrierte Lage zur Innenstad. Da sie vollständig im Eigentum der Stadt ist, kann die Entwicklung zügig angestoßen werden. Die Landesgesellschaft NRW.URBAN begleitet das Vorhaben mit personellen Ressourcen und fachlichem Know-how. Sie unterstützt die Stadt insbesondere bei der Bauleitplanung sowie bei der Erschließung des Areals. Ziel ist es, die Fläche bis 2029 zur Vermarktung vorzubereiten.

Die ehemalige Trabrennbahn und das Umfeld

Das künftige Gewerbeareal bringt zahlreiche Standortvorteile mit: Die integrierte Lage ermöglicht eine abgestimmte Siedlungs- und Mobilitätsentwicklung. Zudem verfügt die Fläche über einen nahen Autobahnanschluss an die A44 sowie eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Unmittelbar angrenzend liegt der Flughafen Mönchengladbach, auch der Verkehrsflughafen Düsseldorf ist nahbei.

„Go4Gewerbe“ ist ein gezielt auf Gewerbeflächen ausgerichtetes Programm, das Kommunen auch bei knappen Haushaltsmitteln und begrenzten personellen Kapazitäten eine zukunftsorientierte Flächenentwicklung ermöglicht und so die Transformation des Rheinischen Reviers begleitet.

Wie eingangs erwähnt, erhält die Stadt Fördermittel in Höhe von € 16 Millione für den Umbau des ehemaligen Polizeipräsidiums zu einem Wissens- und Innovationscampus (WICMG). Am Freitag, 12. Dezember, überreichte Ina Scharrenbach, den Förderbescheid für den ersten Bauabschnitt Oberbürgermeister Felix Heinrichs und WICMG-Geschäftsführerin Eva-Maria Heiß. 

Die Entwicklung eines Wissens- und Innovationscampus auf dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums wird dank des Förderbescheids schon ab 2026 Schritt für Schritt Realität. Der erste Bauabschnitt betrifft die denkmalgeschützten Gebäude am nordwestlichen Rand des Areals, die an das Grundstück des benachbarten Möbelhauses grenzen. Ziel der Maßnahme ist es, die ehemalige Polizeisporthalle (Gebäude C) und die dazugehörigen Nebenflächen (Gebäude B) zu sanieren und in eine moderne Sport- und Versammlungsstätte zu verwandeln. Auch die umfassende Sanierung und Umnutzung von „Gebäude D“ zu einer Begegnungsstätte für Kinder, Jugendliche und Familien sowie die Erneuerung der umliegenden Freianlagen und der technischen Gebäudeausrüstung inklusive einer neuen Energiezentrale sind Bestandteil des ersten Bauabschnitts. 

Bereits im Jahr 2023 erhielt das Projekt eine erste Förderzusage in Höhe von € 8,9 Millionen. Damit wurde die WICMG personell besetzt, es wurden Voruntersuchungen und frühe Planungsleistungen beauftragt. Im Juli dieses Jahres wurde der Bauantrag für den ersten Bauabschnitt eingereicht. Dank der jetzt erteilten Förderzusage können die Vorbereitungen für den Baustart im Frühjahr 2026 getroffen werden. Dabei übernimmt das Bundesministerium für Wirtschaft 90 Prozent der Kosten. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit 7,5 Prozent, die restlichen 2,5 Prozent trägt die Stadt. 

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