Brüggen. Ein freilaufendes Pferd verursachte am Freitag (19.12.25) ziemlichen Aufwand. Nachdem Zeugen die Polizei hierzu informieren, weil sie im Bereich des Tegeler Wegs in Brüggen das beobachtet hatten, begannt eine Aktion vom Morgen bis in die tiefe Nacht. Das Tier wurde eingefangen und es folgte die Suche nach jemanden, dem es zuzuordnen sei. Über die Chipnummer konnte eine Besitzerin ermittelt werden. Da diese jedoch nicht zu erreichen war, intensivierte die Polizei die Suche, da ein Reitunfall im Bereich des Brüggener Depots nicht ausgeschlossen werden konnte und Angehörige sich Sorgen machten. Bei der Suche wurde am Mittag und in den Abendstunden auch ein Hubschrauber eingesetzt. Die Feuerwehr unterstützte mit Drohnen und Flächensuchhunden. Das Suchgebiet wurde zwischenzeitlich auf den Bereich des Venekotensees ausgeweitet.
Gegen 18.30 Uhr nahmen dann ein Mantrailer-Hund der Polizei und weitere Flächensuchhunde verschiedener Hilfsorganisationen die Arbeit auf und suchten nach der Besitzerin. Gegen 02.00 Uhr wurde die Suche eingestellt. Am Samstagmorgen sollte die Suche fortgesetzt werden. Dazu kam es jedoch nicht mehr.
Eine 43jährige Frau aus Brüggen meldete sich gegen 07:15 Uhr bei einem Verantwortlichen eines Campingplatzes auf der St.-Barbara-Straße in Brüggen. Über diesen wurden dann Angehörige und auch die Polizei informiert. Dem Streifenteam sagte sie, dass sie am Freitagmorgen ausgeritten war. Beim Ausritt sei sie dann in einer Kurve gestürzt und dort offenbar ohnmächtig geworden. Ein Notarzt, der sich schließlich kümmerte, stellte allerdings nur leichte Verletzungen bei der Dame fest.