Wirtschaftsförderung

Es ist angerichtet im Cityhaus an der Mühlenstraße: In einer „Gründungsfabrik Mönchengladbach“ bekommen Gründungswillige, Startups sowie Fach- und Führungskräfte aus dem Mittelstand Knowhow. Dann gibt es da noch „skillzUP“. Hier wrd jungen Talenten ein Upgrade ihrer digitalen Fertigkeiten versprochen. Dank Strukturwandel-Förderung, die von Bund und Land NRW bereitgestellt wird,  kann die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH (WFMG) beides kostenfrei zur Verfügung stellen.

Versammelten sich um Gutes zu besprechen (von links nach rechts): Dr. Ulrich Schückhaus (Vorsitzender der WFMG-Geschäftsführung), Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Susanne Feldges (stellvertretende Vorsitzende nextMG e.V., zuständig für Digitale Bildung), Jürgen Steinmetz (IHK-Hauptgeschäftsführer), Sebastian Leppert (Vorsitzender nextMG e.V.), Moritz Demandt (Projektmitarbeiter), Friedhelm Lange (Geschäftsführer WFMG), Kim Katharina Reiners (Projektleiterin Gründungsfabrik), Tim Vennen (Community Manager Gründungsfabrik), Anastasia Rylnikov (Projektleiterin skillzUP) und Katja Schweitzer (Projektassistentin) in den Projekträumlichkeiten. Foto: Andreas Baum für WFMG):

An der Mühlenstraße 2-4 (2. OG) im Stadtteil Rheydt sollen mit diesen Angeboten der Strukturwandel in der Stadt voran gehen. und Unternehmensgründungen in Mönchengladbach und Umgebung resilienter werden, die Zahl an Geschäftsaufgaben verringert. Die Hoffnung: wissensintensiven Branchen schaffen Arbeitsplätze, Innovationen lassen sich verwirklichen und werden in der Stadt gehalten.

An eine andere Zielgruppe – Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufseinsteiger aus Mönchengladbach und Umgebung – richtet sich das zweite Projekt, „skillzUP“. Hierbei geht es darum, das digitale Verständnis und die digitalen Fertigkeiten junger Menschen zu stärken und damit um ihre Aussichten auf dem Jobmarkt zu verbessern.

Die beiden Programme sind möglich durch ein Förderprojekt, das die WFMG mit Partnern, dabei die Digitalisierungs- und Gründungsinitiative nextMG e.V., erarbeitet und gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein beantragte. Das Bundeswirtschaftsministerium (zu 90%) und die NRW-Landesregierung (10%) finanzieren das über vier Jahre mit insgesamt knapp € 3 Mio.

Sebastian Leppert, Vorsitzender von nextMG, sagt: „Die ursprünglich am Küchentisch geborene Idee wird nun von vielen getragen. Hier haben wir nun für Gründungsinteressierte und junge Menschen eine attraktive Heimat, wo sie Freude an Digitalität und den Mut zur Umsetzung starker Ideen leben können. Mittelbar ist es damit auch eine große Chance für den Standort, in modernen Jobfeldern große Attraktivität zu entfalten – aktuell hier in Rheydt und dann später im Wissenscampus.“

Die „Gründungsfabrik“ offeriert ein hochwertiges Workshop-Programm, 1:1-Sessions mit Coaches – ein Alleinstellungsmerkmal –, Netzwerkevents sowie Keynotes und Vorträge. Also ein passgenauer Mix aus Wissen (Leitmotiv: Erfolgreiches Gründen ohne das nötige Wissen ist purer Zufall), Netzwerk (Leitmotiv: Es wurde noch nie jemand erfolgreich, dessen Telefonbuch aus nur einer Nummer bestand) und Erfahrung (Leitmotiv: Fehler sind eine Chance, zu lernen und zu wachsen – auch ohne sie unbedingt selbst gemacht haben zu müssen). „Wir bieten kein Programm von der Stange“, erläutert Projektleiterin Kim Katharina Reiners. Natürlich gebe es auch Kurse und Workshops zu klassischen Themen wie Steuern und Recht, mit dem sich alle Gründenden früher oder später auseinandersetzen müssen.

Als weiterer Baustein wurde in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Management), ein Innovationsprogramm für den Mittelstand entwickelt. Geplant ist, ein Netzwerk junger Menschen, die Innovatoen produzieren, in Mönchengladbach aufzubauen.

Weitere Informationen
www.gruendungsfabrik.mg, Kontakt: gruendungsfabrik@wfmg.de www.skillzup-mg.de, Kontakt: skillzup@wfmg.de Telefon: 02161 82379-95.

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