Hysterie ist nicht angebracht

Aktuell sind 229 Personen in Mönchengladbach als mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert registriert. Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach meldet für das Wochenende (07. / 08. 08.21) 57 neue positive Nachweise.

Die Wocheninzidenz hat heute (08.08.21) mit 55,2 den dritten Tag in Folge den Grenzwert 35 aus der aktuellen Coronaschutzverordnung NRW überschritten. Wenn der Wert an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, treten mit Wirkung zum übernächsten Tag (also wahrscheinlich am Sonntag, 15. August) die Regeln der Inzidenzstufe 2 in Kraft, das heißt, rigorose Beschränkungen für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in der Stadt. 

Wenn ein nicht lokal begrenzter und dynamischer Anstieg der Infektionszahlen vorliegt, kann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales die genannte Frist mit gesonderter Begründung auf bis zu drei Tage verkürzen.

Aktuell befinden sich 367 Menschen (Vortag: 366) Personen in Quarantäne.

Ob rigorose Beschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens irgendwelche positiven Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen haben, ist ungewiss. Mittlerweile ist ungefähr die Hälfte der Bevölkerung geimpft, was ursprünglich als Möglichkeit gesehen wurde, zur Normalität zurück zu kehren. Davon ist keine Rede mehr, die Impfbereitschaft lässt deshalb nach, und es werden Schreckensszenarien an die Wand gemalt, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Gestern, am 07.08.21, sind in ganz Deutschland 21 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben, 7% weniger als in der Vorwoche. Insgesamt sind an diesem Samstag ungefähr 9.200 Menschen in Deutschland aus dem Leben geschieden, weil irgend eine andere tödliche Krankheit vorlag oder ein Unglück. 

Hysterie (ist übrigens auch eine – ansteckende – Krankheit) im Umgang mit Corvid-19 ist also überhaupt nicht nötig. Das wird einfach von denen, die regieren, schlicht und ergreifend nicht zur Kenntnis genommen. Warum?