Kekse werden zu purem Gold

Kerstin Nieskes aus Schelsen isst gerne Kekse, zuckerreduzierte, wie sie dem Gladbacher Tageblatt verriet. Das geschah am heutigen Freitag (07.05.21) als ihr ein Gutschein überreicht wurde, der ihr Goldstücke im Wert von 25.000,- € (in Worten: Fünfundzwanzigtausend) zusagt. Eigentlich sollten die Goldbarren in natura der Dame aus Schelsen im Rewe-Supermarkt an der Mülforter Straße in die Hand gedrückt werden, aber darauf wurde verzichtet, weil man sonst noch einen Geleitschutz nach Hause hätte spendieren müssen.

Soviel Glück im Supermarkt, v.l.n.r.: Romina Franzen, Marktleiterin im Dienst, Dirk Tybussek von Bahlsen, Stefan Nieskes, der Ehemann von Kerstin, Kerstin, Dagmar Wior von Balsen, Foto hotelintern

Gespielt hat Kerstin, Krankenschwester von Beruf, schon viel in ihrem Leben, auch um Geld, aber gewonnen hat sie noch nie etwas. Bis jetzt  – und dann gleich richtig. Nun will sie weiterspielen, denn wo schon was ist, da kommt noch mehr hin. Da hat der Volksmund recht.

Die Firma Bahlsen aus Hannover, weltberühmt wegen ihrer Kekse, die sie nach Leibniz benannte, der als letzter Universalgelehrter bezeichnet wird, weil er noch das ganze Wissen der Welt, wie es sich im 17. Und 18. Jahrhundert darstellte, in sich vereinte. Er starb 1716 in Hannover.

Leibniz Kekse sind nur echt, wenn sie 52 Zähne haben. Die Schachtel mit solchen öffnete Kerstin und hatte ein „Goldenes Ticket“ in der Hand. Das versprach ihr Gold im Wert von 25.000,- €.

Fünf dieser Lose hat die Firma den Butterkeksen in der Zeit von März bis Mai beigepackt. Eine gute Sache, denn wer nicht wirbt, der stirbt. Das weiß auch die Firma Bahlsen, die vor einigen Jahren ja mal ins Gerede kam, weil sie zu gut durch die schlimme Zeit des dritten Reichs gekommen war. Das hat die Geschäftsleitung zum Anlass genommen Gutes zu tun und jetzt schon wieder, eingedenk des alten Marketingspruchs. Tue Gutes und rede darüber.