Konradstaße kann verkehrsberuhigt werden

Durch eine Änderung des Vorrangstraßennetzes in Mönchengladbach gibt es die Möglichkeit, die Konradstraße als Anwohnerstraße auszuführen. Im Planungsprozess wird der Stadtbezirk Nord in Zusammenarbeit mit den Verkehrsplanern der Stadt eine Bürgerbeteiligung durchführen. „Wir freuen uns über jegliches Feedback, denn das hilft uns dabei, die Konradstraße so anwohnerfreundlich wie möglich zu planen”, sagt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Eine öffentliche Beteiligung sieht das Baugesetzbuch in diesem Falle eigentlich nicht vor. „Die Anwohner können die verkehrliche Situation vor Ort am besten einschätzen und den Planungsprozess mit eigenen Ideen und Anregungen unterstützen”, erläutert der Technische Beigeordnete das Vorgehen.

Dr. Gregor Bonin

Aufgrund des Kontaktverbotes ist eine persönliche Vorstellung der Planung allerdings derzeit nicht möglich. Daher gibt es die Möglichkeit, sich nun online zu beteiligen. 

Das Beteiligungsformular ist von der städtischen Website h i e r abrufbar.

Die Konradstraße wird im Bereich zwischen Monschauer Straße und Ohlerfeldstraße umgeplant. Am Knotenpunkt mit der Monschauer Straße wird es eine Aufpflasterung im Gehwegbereich geben. Auch an den Knotenpunkten Entenweide, am Hütterbaum und dem Garagenhof sowie vor dem Knotenpunkt an der Ohlerfeldstraße sind Aufpflasterungen zur Verkehrsberuhigung vorgesehen. Darüber hinaus werden mehrere Einengungen der Straße geplant, so dass der Gegenverkehr abwarten muss. Das drosselt die Geschwindigkeit und führt zu einer weiteren Verkehrsberuhigung. 

Der Bereich am Knotenpunkt Ohlerfeldstraße erhält einen Parkplatz, der als Ausweichparkplatz für die Schule genutzt werden kann. Auch Parkplätze entlang der Straße sind vorgesehen. Das gilt auch für den Eingangsbereich zum Friedhof Ohler. Eine Bank auf der gegenüberliegenden Seite verbessert die Aufenthaltsqualität, wie es heißt.