Kulturelle und andere Leckerbissen

Der kommende Donnerstag (20.08.20) hält in und um das Museum Abteiberg ein paar Leckerbissen bereit. Im Museum startet die Filmreihe Brand I – III der Filmemacherin Susanne Faßbender um 19 Uhr. Im Skulpturengarten ermöglichen die MG_Artfriends zur gleichen Zeit einen Vortrag von Max Franz Johann Schnetker, und im Anschluss daran beginnt ein Konzert mit dem Byggesett  Orchestra.

Susanne Fasbender bereiste das Rheinische Braunkohlenrevier und produzierte einen Film, in dem sie Zusammenhänge zwischen Rohstoffabbau, Landnahme, Wirtschaftswachstum und Klimakrise aufzeigt. Dem Zuschauer wird veranschaulicht, wie industrielles Wachstum mit ökologischer Zerstörung einhergehen. 

Im Rahmen der Ausstellung Andrea Bowers „grief and hope“ wird von August bis Oktober jeweils am dritten Donnerstag des Monats ein Film aus der Reihe gezeigt; die Ausstellung wird verlängert bis 25.10.20.

Das Projekt von Andrea Bowers im Museum Abteiberg wurde gefördert durch die Kunststiftung NRW, die Hans Fries Stiftung und den Museumsverein Abteiberg e.V. 

Max Franz Johann Schnetker  spricht zu „Der strafende Maschinengott – zur Kritik einer technizistischen Ideologie”

Das Open-Air Konzert mit der Instrumentalband, der Georg Sehrbrock (Keyboards), Peter Körfer (Bariton E-Guitar, Loops), Andre Hasselmann (Drums) und Markus Türk (Trumpet) angehören, will Klangcollagen zum Hören bringen. 

Aufgrund der Corona-Hygieneverordnungen wird es feste Sitzplätze auf der Wiese geben, kontrollierter Ein- und Ausgang, und auch die „einfache Rückverfolgung” in Form von Listen der Besucher ist erforderlich. Es wird Eintrittskarten geben, die aufgrund der einzuhaltenden Abstände auf max. 150 Personen begrenzt sind. 

Eintrittskarten sind ab sofort an der Kasse des Museums von 11-17 Uhr erhältlich, alternativ für Mitglieder des Museumsvereins auch als Anmeldung per eMail an den Museumsverein oder die MG_Artfriends (info@MV-MG.de / mg_artfriends@MV-MG.de) möglich. Ein Abendverkauf ist nicht vorgesehen.

Was kochen wir heute?

Wieder einmal wollen wir die Rezeptserie aus dem Kochbuch „So kocht man an der Niers IV” verlassen. Auch andere Mütter haben schöne Töchter.

Gemeint ist das Buch von Rafael Pranschke „Clever Kombinieren – Besser kochen”. Der Autor hat sich mit einer Studie einen Namen gemacht, die herauszufinden versucht, wer kocht wie? Dabei hat er die Bedürfnisse von Singles, von Paaren, des Küchenprofis und die von Familien untersucht und sie als Grundlage von Rezepten macht.

Doch genug der Theorie. Hier geht es zu

Kalbsschnitzel mit Tomatensauce und Salbeibutter

Tomatensauce

100 g durchwachsener Speck, 1 EL Rapsöl, 1 Zwiebel (80 g), 1 kleine Knoblauchzehe, 350 g Tomaten, 1 Dose geschälte Tomaten (400 g), 3 EL Kapern (50 g), 2 eingelegte Sardellenfilets.

Pasta, 250 g Strozzapreti (leicht gedrehte, halboffene Pasta-Sorte), aber auch andere ist möglich, Salz.

Schnitzel

4 Kalbsschnitzel, Salz, 2 EL Olivenöl, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 30 g Butter, 3 Zweige Salbei

Zubereitung

Für die Tomatensauce den Speck würfeln und das Öl in einem Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen, den Speck darin 3 Minuten anbraten. Die Zwiebel abziehen, würfeln und hinzufügen, den Knoblauchebenfalls abziehen, fein hacken und mitbraten. Die Tomaten waschen und würfeln, mit den geschälten Tomaten zufügen und alles bei mittlerer Temperatur 20 Minuten kochen. Kapern und Sardellen grob hacken und zur Sauce geben. Wahrend dessen die Pasta in Salzwasser bissfest kochen.

Die Kalbsschnitzel mit Salz würzen. Das Olivenöl bei hoher Temperatur erhitzen und die Schnitzel darin auf jeder Seite 2 Minuten braten. Mit Pfeffer würzen. Die Schnitzel aus der Pfanne nehmen und warmhalten.

Die Butter in der Pfanne schmelzen, bis sich der Bratensatz löst. Salbei waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen, eine Minute in der Butter dünsten. Die Schnitzel mit Salbeibutter beträufeln, Pasta mit Tomatensauce dazu servieren.

Guten Appetit!

Hier geht es zu dem ganzen Buch