Kurden und Syrer streiten sich

Auseinandersetzung zweier Personengruppen im Bereich der Rheydter Innenstadt am Dienstagabend, 21.01.26. Die Polizei erhielt  gegen 21:15 Uhr Hinweise dazu. Eine etwa 20 Personen umfassende Personengruppe entfernte sich daraufhin in verschiedene Richtungen.

Die Fahndung ergab schließlich im Bereich des Marienplatzes einen Kontakt. Zeitgleich wurden Personen an der Friedrich-Ebert-Straße Ecke Hauptstraße zum Sachverhalt befragt. Dort hat sich nach Aussagen die Auseinandersetzung zugetragen, wobei zwei Personen verletzt wurden und es zu dem Versuch kam, eine syrische Fahne zu entwenden.

Die Beamten vor Ort stellten die Identität von Personen fest und nahmen entsprechende Strafanzeigen auf. Im Anschluss wurden alle Beteiligten entlassen und mit Platzverweisen belegt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft die Möglichkeit, inwieweit es sich bei einigen der handelnden Personen um solche handelte, die  kurz zuvor an einer Demonstration am Europaplatz handelte, die wohl von hier lebenden Kurden inszeniert wurde. Die wehren sich gegen kriegerische Ereignisse in ihrem Heimatland, die wohl von syrischer Hand ausgehen. Auf dem Europaplatz hatte unter polizeilicher Begleitung zwischen 16.30 und 19.30 Uhr eine angezeigte Versammlung mit anschließendem Aufzug zum Alten Markt stattgefunden, an der in der Spitze rund 1000 Personen teilnahmen.

Im Bereich des Alten Marktes kam es zu einer kurzen Zwischenkundgebung, am Europaplatz zu einer Abschlusskundgebung. Während des Aufzugs zündete ein Tatverdächtiger pyrotechnische Gegenstände und vermummte sich. Ein weiterer Tatverdächtiger beleidigte einen Polizeibeamten. Die Einsatzkräfte fertigten entsprechende Anzeigen. Der Rückweg zum Europaplatz sowie die Abschlusskundgebung verliefen störungsfrei, heißt es im Polizeibericht.