Marco Rose verlässt die Borussia

Borussia Mönchengladbachs Cheftrainer Marco Rose wird die Fohlen nach dem Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen. „Wir haben in den vergangenen Wochen viele Gespräche miteinander geführt, in denen es um die Zukunft von Marco ging. Leider hat er sich nun entschieden, dass er von einer Klausel in seinem bis Juni 2022 laufenden Vertrag Gebrauch machen und im Sommer zu Borussia Dortmund wechseln möchte“, so Borussias Sportdirektor Max Eberl. „Sollten die in seinem Vertrag festgelegten Bedingungen fristgerecht erfüllt werden, wird er uns also nach dem Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen. Bis dahin werden wir mit Marco gemeinsam alle Kräfte mobilisieren, um unsere Ziele in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League zu erreichen.“  

Marco Rose

Das ist die Presseinformation, mit der der Abschied von Marco Rose eingeläutet wird. Das ist sicher nicht im Sinne von Max Eberl, der, als er sich für Rose entschied und Dieter Hecking verabschiedete, sicher mit einem längeren Engagement des Leipzigers rechnete. Aber schon die Ausstiegsklausel, die Rose in seinen Vertrag mit der Borussia schrieben ließ, deutet darauf hin, dass der damalige Cheftrainer von Red Bull Salzburg die Borussia auch so etwas wie ein Sprungbrett betrachtete. Davon springt er jetzt ab. 

Was der Satz heißt „Sollten die in seinem Vertrag festgelegten Bedingungen…“ bedeutet, darüber lässt sich natürlich spekulieren. Die sollte aber nicht zu der Annahme verleiten, dass Rose bleibt.