Massive Gewalt am Altweiberabend

Am Altweiberabend (20.02.220) kam es gegen 22 Uhr vor einem FastFood Restaurant auf der Sresemannstraße im Stadtteil Rheydt zu massiver Gewalt gegen Vater und Sohn. Beide, 56 und 29 Jahre alt, wurden von mehreren Jugendlichen zunächst angepöbelt und anschließend geschlagen und getreten. Einer der Jugendlichen setzte zudem Pfefferspray gegen den 29jährigen ein.

Ein Teil der Jugendlichen war bereits zu Fuß in Richtung Limitenstraße unterwegs als die benachrichtige Polizei ankam. Eine Fahndung verlief negativ. In der Filiale traf die Polizei noch einen Teil der in Rede stehenden Gruppe aus jungen Frauen und Männern im Alter von 15 bis 18 Jahren an. Hier haben sich die Gewalttäter offensichtlich „aufgeladen“.

Die Beamten ermittelten, dass zuvor etwa 20 Jugendliche in der Fast-Food-Filiale drei Frauen im Alter von 55, 51 und 23 Jahren an der Bestelltheke mehrfach beleidigten. Nachdem die Gruppe die Filiale verlassen, war sie draußen auf Vater und Sohn gestoßen

Zeugen beschreiben die Jugendlichen wie folgt: 16 bis 19 Jahre alt, südländisch aussehend, dunkle Oberbekleidung. Der Jugendliche, der den Vater geschlagen, getreten und das Pfefferspray verwendete, soll circa 20 bis 25 Jahre alt, 1,50 m bis 1,60 m groß und von südosteuropäischem Typ gewesen sein. Er habe seitlich sehr kurz rasierte Haare und am Oberkopf einen Zopf gehabt (Undercut). Bekleidet sei er mit einer blauen Jeans und einer schwarzen Jacke gewesen.

Das ist noch nicht alles: Die polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit diesen Vorfällen störten zwei unbeteiligte Männer (33 und 32 Jahre ) massiv. Sie beleidigten und bedrohten die Polizisten und wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Bei dem 32jährigen fanden die Beamten Betäubungsmittel. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.

Die Polizei ersucht Passanten, die Hinweise zu den Ereignissen geben können, Infos mit der Rufnummer 02161-290 anzudienen.

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