Mit „nextbike“ durch die Stadt

Die Stadt Mönchengladbach hat jetzt ein öffentliches Fahrradverleihsystem. Der Aufbau von „Santander nextbike” ist in vollem Gange. In den nächsten Tagen werden 250 Räder an 35 Stationen im verdichteten innerstädtischen Bereich von Mönchengladbach und Rheydt ausgebracht und aktiviert sein.

Das System wird von der Santander Consumer Bank AG gesponsert. Die in Leipzig ansässige Firma nextbike, die als einer der führenden Anbieter von Bike Sharing Systemen in 25 Ländern und mehr als 200 Städten bezeichnet wird, übernimmt den Betrieb des hiesigen Systems. Beide Unternehmen haben Erfahrung im Betrieb von Fahrradverleihsystemen.
„Es ist toll, dass wir ein in anderen großen Städten schon gut erprobtes System auch hier in Mönchengladbach eröffnen können und ich freue mich über die erfolgreiche Kooperation mit Santander und der Firma nextbike”, begrüßt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners das neue Fahrradverleihsystem und bedankt sich für die Unterstützung von Santander, was für die Nutzer natürlich die Kosten reduziert. Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin ergänzt: „… So können wir die Standortqualität verbessern und gezielt eine Veränderung der Mobilität in unserer Stadt unterstützen. Es ist gut, dass wir dabei mit Santander und nextbike kooperieren können, die bereits in England gemeinsam ein Fahrradverleihsystem betreiben.”

Die Stationen mit fünf bis zehn Rädern befinden sich überwiegend im öffentlichen Raum; u. a. an den beiden Hauptbahnhöfen und auf zentralen Plätzen wie dem Bismarckplatz oder dem Rheydter Markt können Räder ausgeliehen werden. Ebenso wird die Hochschule Niederrhein an das System angebunden.

Neben der Verbesserung des Mobilitätsangebots soll ein Mehrwert für den privaten Radverkehr in der Stadt geschaffen werden. Daher werden alte städtische Abstellanlagen wie Vorderradhalter, die im Hinblick auf Diebstahlschutz und Standsicherheit nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen, ausgetauscht. Zusätzlich werden neue Abstellanlagen errichtet. Insgesamt sollen etwa 50 neue Anlehnbügel installiert werden. Es werden z.B. die Musikschule und der Verwaltungsstandort Oberstadt an der Aachener Straße 2 mit neuen Bügeln ausgestattet, um so ein sicheres Abstellen des eigenen Fahrrades zu ermöglichen. Dies soll zu einer deutlichen Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in den Innenstädten beitragen.

Die Räder von „nextbike“ sind mit einem GPS ausgestattet, so dass per App die aktuellen Standorte der Räder abgerufen werden können. Das Ausleihen der Räder ist zu jeder Tageszeit möglich. Es funktioniert so: App öffnen, damit den QR-Code am Rad scannen, und das Schloss öffnet sich automatisch. Bis zu vier Räder auf einmal können über ein Kundenkonto ausgeliehen werden. Das Rad muss nicht an der Station zurückgegeben werden, an der es entliehen wurde. Es kann beliebig in einen der freien Ständer an den Stationen in der Stadt zurückgestellt werden, die speziell für die Leihräder vorgesehen sind. Die Buchung endet dann automatisch. Sollte einmal kein Ständer frei sein, kann das Rad auch direkt neben der Station abgestellt werden.

Gezahlt wird mit Kreditkarte oder Paypal, dann wird der Betrag (beginnt bei einem Euro) sofort abgebucht, bei Bankeinzug einmal in der Woche. Jede Fahrt mit einem Leihrad lässt sich jederzeit im Kundenkonto einsehen. Dazu müssen sich Asuleiher mit ihrer Kundennummer und ihrem PIN-Code einloggen. Sie können dort genau einsehen, wie lange die Fahrt gedauert hat und welche Gebühr dafür berechnet wurde.

Mehr Informationen im Internet
www.moenchengladbach.de
.
Das Foto zeigt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners Reiners, Sebastian Fairhurst, Head of Public Policy Santander, Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin und Dennis Steinsiek (Nextbike)beim eröffnen des Fahrradverleihsystem für Mönchengladbach. 

Schreibe einen Kommentar