Mit Schusswaffe Bargeld erbeutet

Ein noch Unbekannter raubte hat am Samstagabend, 21. August, gegen 22 Uhr, einen Supermarkt an der Straße Burgfreiheit in Odenkirchen aus. Dabei hat er drei Mitarbeiter mit einer Schusswaffe bedroht und sie gefesselt zurückgelassen. Er ist trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen mit dem erbeuteten Bargeld entkommen. Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes und bittet um Hinweise von Zeugen.  

Nach Geschäftsschluss befanden sich der 30jährige Filialleiter und zwei seiner Mitarbeiterinnen im Alter von 61 und 49 Jahren in einem Büroraum und beschäftigten sich mit den Tagesabrechnungen. Plötzlich betrat ein maskierter Mann den Raum. Er drohte mit einer Schusswaffe und ließ den Filialleiter die beiden Mitarbeiterinnen fesseln. Dann verlangte er von ihm die Herausgabe der Tageseinnahmen. Nachdem er das Bargeld erhalten und in einem mitgebrachten Rucksack verstaut hatte, fesselte er auch den Filialleiter. Anschließend flüchtete er gegen 22.15 Uhr durch den Hinterausgang des Supermarktes und von dort zu Fuß über die Straße Burgfreiheit weiter in Richtung Von-der-Helm-Straße. Einer der Mitarbeiterinnen gelang es schließlich, sich aus der Fesselung zu befreien. Sie verständigte die Polizei. Diese leitete sofort Fahndungsmaßnahmen ein, die bislang jedoch ohne Erfolg blieben. 

Die Polizei fahndet weiter mit Hochdruck. Sie bittet um Hinweise, eventuell von Kunden des Supermarktes und anderen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben. 

Mutmaßlich hat der Täter sich bei Ladenschluss in dem Supermarkt versteckt, um dann, als er mit dem Personal alleine und die Eingangstür schon verschlossen war, in das Büro einzudringen. 

Laut Beschreibungen ist der Mann circa 1,60 Meter groß. Er spricht deutsch mit einem leichten Akzent. Zum Tatzeitpunkt war er schwarz bekleidet, trug Handschuhe und war maskiert. Auch der von ihm mitgebrachte Rucksack ist schwarz. 

Bei den Fesselungen kam es zu keinen Verletzungen.

Die Ermittlungen dauern an.

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