Mordkommission ermittelt Delikt auf der A61

Ein Mann aus Viersen wurde vergangene Nacht (27.12.19) Opfer eines Anschlags. Beamte der Autobahnpolizei, der Polizei Mönchengladbach, der Polizei Viersen und der Feuerwehr eilten nach 22.25 Uhr zur A61, weil sie von einer Zeugin informiert worden waren, es läge eine Person auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Venlo. Sie habe sich zunächst auf der Motorhaube eines Autos befunden. Diese sei dann von der Motorhaube hinuntergetragen worden und auf einem der Fahrstreifen zum Liegen gekommen. Der Pkw allerdings sei weitergefahren.

Die Polizei ermittelte in Form einer Mordkommission und hat eine 51jährige Frau, die Lebensgefährtin des Mannes heutemorgen in Untersuchungshaft genommen.

Der Mann, wie sich später herausstellte ein 53jähriger Viersener, wies schwerste Verletzungen auf. Rettungskräfte und Notarzt versorgten ihn vor Ort und brachten ihn dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Es bestand Lebensgefahr.

Im weiteren Verlauf ergaben sich für Polizei und Staatsanwaltschaft Hinweise auf ein mögliches versuchtes Tötungsdelikt, so dass die Polizei Mönchengladbach die weiteren Ermittlungen einer Mordkommission übertrug.

Nach aktuellem Kenntnisstand (28.12.19, 12.23 Uhr) befindet sich der Mann außer Lebensgefahr.

Es sind weitere Ermittlungen zu erwarten.

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