Nicht noch mehr Vergnügen am Hbf

Mit dem Gladbacher Projekt „19 Häuser”, der Bebauung nördlich der Steinmetztraße sowie der anstehenden Neugestaltung des Busbahnhofes, erhält die Innenstadt rund um den Hauptbahnhof ein neues Antlitz. Der Rat hat sich nach Vorlage des Technischen Beigeordneten damit beschäftigt, wie das Vergnügungsstättenkonzept für die Gegend aktualisiert werden könnte.

Im Vergnügungsstättenkonzept der Stadt Mönchengladbach von 2013 wurde für die Steinmetzstraße ein „Toleranzbereich” zwischen Bismarckstraße und der Kreuzung Breitenbachstraße / Hindenburgstraße ausgewiesen, der Spielhallen, Wettbüros, Sexshops und Gewerbebetrieben mit sexuellen Darbietungen Freiraum für Ansiedlungen bot. Die Änderung sieht nun die Aufhebung dieses Toleranzbereiches vor. An Bestandsrechten für bereits ansässige Betriebe dieser Art ändert sich dadurch nichts, aber für kommende Zeiten hat der Ratsbeschluss Auswirkungen. „Die Aufhebung sichert die gewünschte Stadtqualität ab und sorgt langfristig für eine bessere Außenwirkung. Der Bereich ist die Visitenkarte der Stadt, da sollten Vergnügungsstätten außen vor sein”, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Vergnügungsstätten könnten sich auch weiterhin in anderen Toleranzbereichen der Stadt ansiedeln. 

Was kochen wir?

Aus dem Kochbuch „So kocht man der Niers II“ wurde aus der Rubrik Fleischgerichte International ein Rezept ausgewählt, welches die Autorin mit „Geschnetzeltes Schweinefilet Madagaskar“ titelte. Als Motto hat die den freundlichen Satz darüber gestellt: Man muß dem Körper etwas Gutes antun, damit die Seele sich darin wohlfühlt. Wie wahr, in Corona-Zeiten, wo wir Abstand halten und unser Münder und Nasen bedeckt halten sollen.

Wie gut, dass es noch etwas gutes zu Essen gibt.

Guten Appetit!