Nicht schämen – handeln

Mehr als sechs Millionen erwachsene Menschen verfügen in Deutschland über so geringe Lese- und Schreibkenntnisse, dass sie als (funktionale) Analphabeten gelten. Für Mönchengladbach werden ca. 19.000 genannt. Manche von ihnen kennen die Buchstaben, können aber nicht lesen. Andere verstehen leichte Texte, haben jedoch massive Probleme beim Schreiben. 

Das Problem weitet sich aus, weil jährlich fast 90.000 Jugendliche  die Schule ohne Abschluss verlassen und damit zur Risikogruppe gehören. Menschen mit Lese- und (Recht-) Schreibschwächen verbergen häufig ihre Schwierigkeiten. Sie leben in stetiger Sorge, ihr Problem könnte erkannt werden. Sie befürchten, bloßgestellt zu werden oder ihren Arbeitsplatz zu verlieren. 

Das läßt sich ändern. Es gibt Lese- und Schreibkurse. Auch ist oft nicht bekannt, dass sich normale Fertigkeiten im Erwachsenenalter erwerben lassen.

Da Betroffene dies hier nicht lesen können, bittet die Volkshochschule, lese- und schreibunkundige Erwachsene auf Kurse aufmerksam zu machen. Ein persönliches Beratungsgespräch ist für neue Teilnehmende obligatorisch. Anfragen bitte richten an Cleopatra Altanis, Tel. 02161 – 25 64 10.

Weiter helfen auch diese Internetadressen: www.alphabetisierung.de, www.grundbildung.de, www.mein-schlüssel-zur-welt.de, www.ichance.de 

Beratungstermine gibt es in der Zeit von 18. Januar bis 1. Februar, in der Zeit von 15 Uht und 15.45 Uhr, in der VHS-Zweigstelle an der Friedrich-Ebert-Straße 61. Das ist kostenlos.

Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400