Preissteigerung im Sinn der EZB

Während die Verbraucherpreise im Euroraum um 2,1% stiegen ist der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalet im Juli 2018 im Verhältnis zum Juli ’17 um 2,0 % gestiegen. Wie Information undTechnik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als amtliche Statistikstelle mitteilt,erhöhte sich der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Juni 2018) um 0,3 %.

Die höchsten Preisanstiege gegenüber dem Vormonat (Juni 2018) ermittelten die Statistiker für Pauschalreisen (+19,3 %), für Zitrusfrüchte (+7,2 %) und für Kopf- oder Eisbergsalat (+5,7%). Günstiger als im Vormonat wurden u. a. die Gütergruppen „Kostüm, Kleid, Rock oder Hosenanzug für Mädchen” (−15,0 %), „Pullover, Strickjacke oder Twinset für Damen” (−14,2%) und Paprika (−12,7 %).

Preistreiber im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat (Juli 2017) war Heizöl (+30,9 %), aber auch Kopf- und Eisbergsalat war um 31,6 % teurer als ein Jahr zuvor. Günstiger waren vor allem Fernsehgeräte (−13,6 %) und im Bereich Bekleidung die Gütergruppe „Pullover, Strickjacke oder Twinset für Damen” (−12,4 %).

Mit 2% Inflation befindet sie sich auf dem Niveau, welches die EZB als günstig ansieht.