Problematische Pflege

Das erste Pflegestärkungsgesetz ist offenbar überwiegend wirkungslos geblieben. Die Continentale hat im Rahmen ihrer Studie 2016 1 000 Menschen befragt, die privat eine oder mehrere Personen pflegen oder betreuen. „Hat sich Ihre Situation durch das erste Pflegestärkungsgesetz seit 2015 positiv verändert?“

Das Ergebnis:
9 % konnten die Frage gar nicht beantworten.
18 % sagen, sie hätten von dem Gesetz noch nie gehört.
47 % sagen, ihre Situation habe sich durch das Gesetz nicht positiv verändert.
26 % sagen, das Gesetz habe für eine Verbesserung gesorgt.

80 Prozent der Befragten gaben an, sich um eine Person mit einer Pflegestufe zu kümmern. Selbst von denjenigen, die einen Menschen mit der Pflegestufe 3 versorgen, meinten 65 Prozent, ihre Situation habe sich nicht verbessert oder sie würden das Gesetz nicht kennen.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz I wollte die Bundesregierung die Situation in der Pflege deutlich verbessern. Unter anderem stellte sie mehr Mittel zur Unterstützung der häuslichen und ambulanten Pflege zur Verfügung. Auch die Unterstützungsangebote für die Pflege zu Hause wurden deutlich ausgeweitet.
Die Continentale-Studie erscheint jährlich und ist eine Untersuchung der Continentale Krankenversicherung a.G. in Zusammenarbeit mit TNS Infratest. Die komplette Studie kostenlos mit www.continentale.de/studien abrufen.
Quelle: der-pflegebedarf.de

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