So gefährlich leben Drogendealer

Polizeibeamte haben am Donnerstag, 14.01.21, in den Nachmittagsstunden bei Observationen am Platz der Republik zwei Männer, die im Verdacht standen, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben, vorläufig festgenommen. Dabei fiel noch jemand auf, der wohl Drogen kaufte und wurde ebenfalls dingfest, da gegen ihn ein offener Haftbefehl vorlag.  

Wie es im Polizeibericht heißt, wurde nach beobachteten Verkaufsaktionen ein 32jähriger aus Wegberg verhaftet, der in diesem Moment zwar nur noch eine Streichholzschachtel mit einer geringen Menge Haschisch mit sich führte. In einem zuvor von ihm genutzten „Bunker” in einem Gebüsch fanden die Beamten aber ein weiteres Tütchen mit Haschisch sowie eine Zigarettendose aus Blech mit mehreren Konsumeinheiten. Das Rauschgift wurde ebenso wie Bargeld sichergestellt. Nach Feststellung der Identität und Fertigung einer Anzeige durfte er wieder gehen nachdem ihm ein dreimonatiges Bereichsbetretungsverbot verkündet worden war. Dieses gilt für den Bereich rund um den Hauptbahnhof samt Europaplatz, Platz der Republik und weiteren Straßen.  

Vorläufige Festnahme, Identitätsfeststellung und Anzeigenerstattung sowie Entlassung nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen samt Bereichsbetretungsverbot, all das erlebte ein 41jährigerMann aus Wegberg. Bei seiner Kontrolle waren in einer Jackentasche noch Reste von Marihuana; sichergestellt wurden Bargeld und ein Mobiltelefon. Ihm wird nun illegaler Handel mit Cannabis vorgeworfen, Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige, denn einer seiner Kunden war erst 17 Jahre alt. Ein zweiter kontrollierter Kunde im Alter von 29 Jahren kassierte nicht nur eine Anzeige, weil er ein gekauftes Tütchen mit Cannabis mit sich führte, sondern er wanderte in die Strafvollstreckung (im Zusammenhang mit dem Erschleichen von Leistungen), weil gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.