Spur der Verwüstung

Ein Mann (40) hat in Mönchengladbach, völlig aus dem Häuschen, eine Spur der Verwüstung gelegt. Aufgebrachte Passanten meldeten am heutigen Donnerstag (20.01.22) gegen 15.50 Uhr über Notruf eine männliche Person, welche auf der Erzberger Straße in Mönchengladbach Hardterbroich- Pesch zunächst gegen die Geschäftsstelle einer Versicherung uriniere, dort einen Aufsteller umwarf und danach randalierend über die Alleestraße weiter ziehe. Hierbei trat er einen Verteilerkasten der Telekom aus der Verankerung, so dass die innenliegenden Kabel zum Vorschein kamen. Im weiteren Verlauf der Alleestraße trat er an einem geparkten PKW den Seitenspiegel ab. Nur wenig später drehte er ein abgestelltes Fahrrad auf der Oststraße um und beschädigte dabei Schutzblech und Rücklicht. Mülltüten auf dem Gehweg werfend ging er wieder zurück auf die Erzberger Straße und von da durch eine Unterführung auf die Anton Kreitz Straße. Hier fand er einen Autoreifen, den er auf die Heckscheibe eines geparkten PKW warf und diese komplett eindrückte. Von dort ging es auf die Louise Vollmar-Straße, wo er an einem weiteren PKW einen Spiegel abtrat und einen Scheibenwischer abbrach. Hier konnte der Randalierer von Zeugen festgehalten und bis zum Eintreffen der Polizei fixiert werden. 

Der unter Alkoholeinfluss stehende Mann wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dort konnten dann seine Personalien festgestellt werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wird der Mann, der einen deutschen Pass hat, im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens dem Richter vorgeführt. Techniker der Telekom erschienen vor Ort und sicherten den Schaltkasten. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.