Tote im Wald aufgesucht

Ein 40jähriger Mann aus Mönchengladbach ist wegen des Verdachts des Totschlages in Untersuchungshaft  genommen worden und zwar am Montag, dem 04.05.20. Er wird verdächtigt, seine 26jährige Freundin getötet zu haben. Weil es für die Straftat triftige Gründe gibt, aber noch manches aufzuklären, erließ der Haftrichter am heutigen Dienstag, wie von der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach beantragt, Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlag.  

Die Polizei Mönchengladbach hatte am Samstag, 02.05.20, Hinweise erlangt, dass der 40jährige suizidale Absichten geäußert und davon berichtet habe, etwas Schlimmes getan zu haben. Von Streitigkeiten mit seiner Freundin war die Rede. 

Erste Ermittlungen ergaben, dass sowohl der Mann als auch die Frau schon seit Anfang März in ihrem gewohnten Lebensumfeld nicht mehr angetroffen worden sind. Im Zuge der weiteren Ermittlungen und der Suche nach den beiden vermissten Personen verdichtete sich der Verdacht, dass wahrscheinlich ein Tötungsdelikt vorgefallen ist. Eine Mordkommission nahm ihre Arbeit auf.  

Am Montag konnte die Polizei den Aufenthaltsort des Mannes ausfindig machen: In Neuss-Weckhoven erfolgte die vorläufige Festnahme, der eine Aussprache folgte, der zufolge  der Mann einräumte, es habe Anfang März in der ehemaligen gemeinsamen Wohnung im Mönchengladbacher Stadtteil Schmölderpark eine Auseinandersetzung mit der Frau gegeben, dabei sei sie zu Tode gekommen. 

Der Mann führte Polizisten zum Ablageort der Leiche in einem Waldstück auf Grevenbroicher Stadtgebiet nahe der Ortschaft Elfgen. Eine zweifelsfreie Identifizierung der Frau sowie die rechtsmedizinische Untersuchung des Leichnams stehen noch aus. 

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.