Unfall: Angaben zum Hergang im Widerspruch

Erst heute (12.10.20) kommt die Polizei auf einen schweren Unfall zu sprechen, der sich in der Nacht zu Samstag zutrug, bei dem ein 20jähriger Autofahrer schwere Verletzungen erlitt. Sie sucht Zeugen, um den tatsächlichen Unfallhergang rekonstruieren zu können, denn bis jetzt liegt nur der Bericht des Verletzten vor.

Demnach fuhr der Mönchengladbacher gegen 1 Uhr in der Nacht zu Samstag mit einem schwarzen Audi auf der Marie-Juchacz-Straße (L 39) und wollte nach links auf die A61 in Richtung Venlo auffahren. Seinen eigenen Angaben zufolge fuhr er langsam in den Einmündungsbereich ein, nachdem die Linksabbiegerampel auf Grünlicht umgesprungen war. Auf der Gegenfahrbahn sei ihm ein schwarzer Pkw entgegengekommen, der sich anscheinend sehr kurzfristig dazu entschlossen habe, ebenfalls auf Autobahn zu fahren. Daher habe er abbremsen und ausweichen müssen, wodurch er die Kontrolle verlor und gegen den auf einer Mittelinsel stehenden Ampelmast geriet. Der schwarze Pkw, den weiteren Angaben zufolge ein Seat, sei weiter über den Zubringer davongefahren, ohne sich um den Unfall zu kümmern.  

Der Verletzte wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Audi hatte massive Schäden im Frontbereich sowie eine gesplitterte Frontscheibe und war nicht mehr fahrbereit. Fahrer- und Beifahrerairbag waren jeweils ausgelöst. Der Ampelmast befand sich, komplett abgeknickt, unter dem Fahrzeug. Die Spuren- und Schadenslage weisen auf eine eher nicht geringe Geschwindigkeit des Unfallwagens zum Unfallzeitpunkt hin. Aufgrund der Größe des Spurenfeldes unterstützte die Feuerwehr bei der Unfallaufnahme.  

Die Polizei fragt: Wer hat den Unfall beobachtet oder hat anderweitig Kenntnis über den Unfallhergang? Wer kann Angaben zu dem beschriebenen dunklen Seat machen? Hinweise bitte an die Tel.Nr. 02161-290.

Das Beitragsbild zeigt die Leitzentrale der Feuerwehr

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