Unsere Borussia vor der 2. Saisonhälfte

Am Freitag, dem 17.02.20, tritt Borussia Mönchengladbach in der Veltins-Arena gegen den FC Schalke 04 an. Das ist zugleich der Auftakt zur zweiten Saisonhälfte. Die Fohlen waren im Trainingslager in Jerez de la Frontera, unweit der spanischen Atlantikküste. Sie hat da auf dem Sportplatz des Barcelo Hotels drei Testspiele absolviert, gegen den SC Freiburg und Heracles Amelo. Die Partie ging verloren, gegen Freiburg setzte man sich durch.

Marco Rose auf der PK am 15.01.20

Mit den Ergebnissen des Trainingslagers zeigte sich Marco Rose auf der PK am heutigen Mittwoch (15.0.20) zufrieden, alle Akteure (mit Ausnahme von Ramy Bensebaini) sind fit und für die Partie in Gelsenkirchen einsatzfähig, was den Cheftrainer freut.

Die Mannschaft hat die erste Hälfte der Saison mit 35 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen. Genau die gleiche Position wie vor einem Jahr. Nur kam man diesmal von oben ‘runter und hat drei Punkte mehr.

Betrachtet man die Statistik, spricht einiges für die Fohlen. Sie siegten – so lange es die Begegnung gibt – 38 Mal, verloren 27 Spiele und 28 Partien gingen ohne Sieger aus, aber Schalke verlor von den letzten 23 Heimspielen gegen unsere Borussia nur zwei, eins in 2014, das andere a,m 02.02.19.

Dass es eng werden könnte, weiß auch Marco Rose, denkt jedoch, dass er Mittel und Wege finden kann, die Mannschaft so einzustellen, dass sie obsiegt.

Thema auf der Pressekonferenz war Breel Embelo, zu dem sich Max Eberl äußerte, befragt, wie er eigentlich dazu gekommen sei, ihn für den Kader der Borussia zu gewinnen. Schon als der Kameruner mit Schweizer Pass auf den Markt kam, war die Borussia an ihm interessiert, kam aber nicht zum Zug, weil Schalke das größere Portemonnaie hat. In Gelsenkirchen kam Breel allerdings nicht so richtig an, verletzte sich mehrmals, einmal schwer. Eberl behielt ihn im Auge und gewann ihn für die Borussia zu Beginn dieser Spielzeit für verhältnismäßig kleines Geld. Auch Marco Rose hat sich zu dem Offensivspieler geäußert. Er hält ihn für einen prima Kerl, der immer lacht und zum Scherzen aufgelegt ist.

In Gladbach ist Breel angekommen, hat sich prima eingelebt, schießt Tore, hin und wieder sogar ein spielentscheidendes. Trainer wie Sportdirektor sehen ihn noch nicht am Ende seiner Entwicklungsmöglichkeit und setzten auf ihn.

Welche Möglichkeiten hat die Borussia in der zweiten Saisonhälfte? Max Eberl wird nicht müde, darum zu bitten, die Kirche im Dorf zu lassen, was so viel heißt, wie: ein Platz am Ende in den Europäischen Wettbewerben sei schon viel. Man mag das als Gladbacher Understatement abtun. Das allerdings wäre ein Fehler. Freuen darf man sich natürlich, wenn es mehr wird. Ein paar Voraussetzungen dafür wurden geschaffen. Leipzig ist vorn, München und Dortmund werden wieder kommen, es wird eng, sagt Marco Rose.