Was auf den Tagebau Garzweiler folgt

Seit 01.10.18 hat der von den Tagebauanrainerkommunen Erkelenz, Jüchen, Mönchengladbach und Titz gegründete Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler einen Geschäftsführer. Volker Mielchen wechselte aus der Lausitz, wo er seit 2014 als Verbandsvorsteher des Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg tätig war, ins Rheinland. Der 47jährige Diplom-Ingenieur für Landschafts- und Freiraumplanung, der in Lemgo geboren wurde hat seinen Wohnsitz in Neukirchen-Vluyn.

Die Region mit ihren Tagebauen ist ihm grundlegend bekannt. Schwerpunktmäßig wird sich Mielchen mit der Konkretisierung und der planerischen Umsetzung eines Drehbuchs beschäftigen, das für die Rekultivierung entworfen wurde. Angesagt sind erste Umsetzungsschritte im Bereich des „Grünen Bandes”, gemeinsam mit dem Arbeitskreis Zweckverband.
 
Ziel des Zweckverbandes ist es, sich in die Rekultivierung und Regionalentwicklung im Sinne der Verbandsmitglieder einzubringen. Auf der Grundlage des Drehbuchs werden in den kommenden Jahren konkrete Projekte entwickelt, für deren Umsetzung Partner auf Landesebene, bei der Regional- und Braunkohlenplanung und der regionalen Legislative gefunden werden. Aber auch die Menschen im Umfeld des aufzulassenden Tagebaus Garzweiler sollen dabei sein.
 
Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach und Leiter des Bauamts, ist sich der Tragweite bewußt:„… Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit für eine starke Wahrnehmung des Verbands im Sinne eines guten und festen Zusammenhalts der Kommunen Erkelenz, Jüchen, Mönchengladbach und Titz”.

Das Foto zeigt Peter Jansen (Erkelenz), Jürgen Frantzen (Titz) und Dr. Gregor Bonin gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Tagebau-Zweckverbandes, Volker Mielchen (stehend).
Foto: Stadt Mönchengladbach 

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