Viersen-Dülken. Einen schwer verletzten eScooter-Fahrer fanden am Mittwochabend (12.08.26) Passanten auf einer Überführung der A61 im Bereich Ransberg in Dülken. Der Sturz, der zu den Verletzungen führte – erlitten von einem 31jähriger Viersener – wird auf ungefähr 17.30 Uhr terminiert. Die Leute veranlassten dann den Transport in ein Krankenhaus.
Wem das Fahrzeug gehört, mussten die Einsatzkräfte über die Fahrzeug-Identnummer ermitteln, denn ein Kennzeichen war nicht angebracht. Gleichwohl stellte sich heraus, dass der Roller eins hat, allerdings zugelassen auf eine andere Person.
Ein Familienmitglied des Unfallfahrers erklärte dann, der Roller sei „per Handschlag“ gekauft worden. Auch räumte das Familienmitglied ein, an der Technik des Scooters sei manipuliert worden, so dass dieser nun etwa 50 km/h schnell sei. Um damit zu fahren ist dann allerdings ein Führerschein erforderlich. Den haben weder das Familienmitglied, noch der Unfallfahrer.
Was die Polizei im Zusammenhang mit dem Unfall sagt: Es hat einen Grund, warum eScooter nicht 50 km/h schnell fahren können. Daran etwas zu ändern, bringt vor allem eins: Leben in Gefahr, wie man an diesem Unfall sieht, abgesehen von strafrechtlichen Konsequenzen.
Wie es zu dem Unfall kam, dazu sagt der Polizeibericht nichts.